Logo IKM
OeML Schriftzug
Logo OeML
Logo Verlag

Sánchez-Chiong, Sánchez-Chiong, true Jorge
* 1969 -10-1717.10.1969 Caracas. Komponist. Erhielt ab 1981 Unterricht in Klavier, Musiktheorie, Kontrabass und Ensemblespiel. Ab 1988 studierte er kurz am Konservatorium der Stadt Wien Jazztheorie sowie bis 1996 an der Wiener MHsch. Tonsatz und Komposition (bei F. Burt und M. Jarrell). 1997–2001 Studium der Elektroakustischen Komposition bei D. Kaufmann. Seit 1991 Vortragender (auch bei Meisterkursen in Loosdorf/NÖ) und Mitarbeiter an Ausstellungen in Österreich und Venezuela. Mitbegründer der Komponistengruppe Gegenklang (1997). Mit dem aus der karibischen Popularmusik stammenden Ausdruck „Veneno“ bezeichnet S. die „Vergiftung“, d. h. harmonisch-rhythmische Verfremdung eigener Stücke.
Ehrungen
Staatsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht u. Kunst 1992/93; Staatsstipendien für Komposition der Republik Österreich 1996 u. 2001; Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft, Verkehr u. Kunst 1996; Arbeitsstipendien des Bundeskanzleramtes 1998 u. 2000; Förderungspreis der Theodor-Körner-Stiftung 2001.
Werke
Solostücke (Three Studies for a Crucifixion f. Klar. 1994; Caminando f. kleine Trommel 2001); Kammermusik (Veneno [nach Three Studies for a Crucifixion] 1996); Wr. Bestiarium f. Sprecher, Tonband u. 11 Instrumentalisten 1998; Veneno 5 f. Schlagzeug u. Ensemble 2000/01; Vokal- u. Orchesterwerke; Tonbandmusiken, Installationen, Improvisationen.
Schriften
Artikel in NGroveDWC 1994 u. in Zss.
Literatur
MaÖ 1997; www.edition21.at (5/2005).

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Sánchez-Chiong, Jorge‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 30/05/2005]