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Sandauer, Sandauer, true Heinz (Heinrich)
* 1911-01-099.1.1911 Wien, † 1979-08-055.8.1979 Wien. Komponist, Dirigent, Pianist, Instrumentator. Ausbildung an der Wiener MAkad. (1920–27 Klavier bei Josef Saphier und Josef Meyer, 1925–30 Musiktheorie bei R. Stöhr und J. Marx, 1927/28 Gesang bei Corneille de Kuyper). Nach Beendigung seiner Studien als Pianist und Kapellmeister an Wiener Theatern (u. a. Kammerspiele, Theater an der Wien), beim Film und bei verschiedenen Schallplattenfirmen sowie als Instrumentator u. a. für F. Lehár, E. Kálmán und R. Stolz engagiert. 1937–40 Leitung des Wiener Rundfunkorchesters, danach Einberufung zur Wehrmacht (Funker-Ausbildung bei H. Conrads, dem er dessen Schauspiellehrer Wilhelm Schmidt vermittelte und mit dem ihm bald eine Freundschaft verband). Ab 1946 für den Sender Rot-Weiß-Rot, später für den ORF (Rundfunk) tätig. 1962–75 Lehrauftrag für (Praktische) Instrumentation an der Wiener MAkad./MHsch.
Gedenkstätten
S.gasse (Wien XXI).
Ehrungen
Prof.-Titel 1961.
Werke
Filmmusiken, Operetten; Werke f. Orch., Tanzmusik, Wienerlieder (Med ana schwoazzn dintn [T: H. C. Artmann]).
Schriften
Hb. des praktischen Instrumentierens für großes Orchester, Blasmusik und Jazzorchester 1965.
Literatur
Lang 1986; Hauenstein 1979; H. Conrads, Meine ersten sechzig Jahre 1974; Personenlex. Öst. 2001; Akten MUniv. Wien.

Autor(en)
Erwin Strouhal
Monika Kornberger
Empfohlene Zitierweise
Erwin Strouhal/Monika Kornberger, Art. „Sandauer, Heinz (Heinrich)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]