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Schabaßer, Schabaßer, true Josef
* 1909 -05-1010.5.1909 Wien, 1981 -01-044.1.1981 Wien. Chordirigent, Priester. War in Hollabrunn/NÖ Schüler von F. Kosch. Nach der Priesterweihe (1933) und der Promotion in Musikwissenschaft (1936) war er 1937–39 in Wien Religionslehrer. 1939 wurde er in die Diözesankommission für Kirchenmusik berufen. 1941 Reifeprüfung an der Wiener MAkad. 1940–46 war Sch. Chorleiter an St. Josef ob der Laimgrube (Wien VI), 1946–70 an St. Augustin (Wien I). Besondere Bedeutung erlangte Sch. als Leiter der Choralschola (Choral) der Hofburgkapelle (1951–72, sein Nachfolger war P. Hubert Dopf SJ). Er war ab 1956 Schriftleiter der Zs. Singende Kirche und baute ab 1962 die Kirchenmusikabteilung am Mozarteum Salzburg auf.
Ehrungen
Prof.-Titel 1974; Erzbischöflicher Konsistorialrat 1974.
Schriften
Der Mönch von Salzburg in seinen geistlichen Liedern, Diss. Wien 1936; Hb. der Chorleitung [masch.]; Liturgik für Kirchenmusiker 1956; Gabe und Aufgabe 1957, 21984; Aufsätze in SK. – Hg.: Reihe Geistliche Chormusik; Chorbll. f. katholische Kirchenchöre Jg. 1–9 (1946–54).
Literatur
A. Bamer in SK 28/3 (1980/81); Czeike 5 (1997, falsche Daten); SK 7 (1960), 194f; Slg. Moißl.

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Schabaßer, Josef‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]