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Schalit, Schalit, true Heinrich
* 1886 -01-022.1.1886 Wien, 1976 -02-033.2.1976 Evergreen, Colorado/USA. Komponist, Musiker. Studierte 1904–06 am Konservatorium der GdM bei R. Fuchs (Komposition) sowie bei Th. Leschetizky (Klavier). 1907 ging er als Privatmusiklehrer nach München, wo er an der MAkad. weiter studierte. 1926–33 war er Organist und Pianist an der dortigen Großen Synagoge. 1933 konnte er nach Italien fliehen (Exil), wo er in Rom 1934–39 Musikdirektor an der Großen Synagoge war. Danach emigrierte Sch. zunächst nach England und 1940 in die USA, wo er bis 1950 als Musikdirektor und Organist in Rochester/NY, Providence/Rhode Island und Denver/Colorado wirkte. Seine liturgische jüdische Musik wurde international bekannt.
Ehrungen
Großer Österr. Staatspreis 1906 u. 1909.
Werke
Hymnische Gesänge 1925; In Ewigkeit 1929; Eine Freitagabend Liturgie 1933; Sabbath Eve Liturgy 1951; weitere Chorwerke; Lieder; Kammermusik.
Literatur
Biogr. Hb. der dtspr. Emigration 1983; Orpheus im Exil 1995; [Kat.] Die Vertreibung des Geistigen aus Öst. 1985; Riemann 1961 u. 1975; F-A 1936 u. 2 (1978); DBEM 2003.

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Schalit, Heinrich‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]


GND
Weiterführende Literatur (OBVSG)

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