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Schebek Schebek true (Schebeck, Schöbeck), Edmund
* 1819 -10-2222.10.1819 Petersdorf/Mähren (Petrovice nad Desnou/CZ), 1895 -02-1111.2.1895 Prag. Jurist, Historiker, Musikschriftsteller. Studierte 1839–43 Jus an der Univ. Olmütz (Olomouc/CZ) und war nach seiner Promotion (1846) zunächst als Konzeptsbeamter in Prag tätig, ab 1851 wirkte er in der Handels- und Gewerbekammer (1856–81 Sekretär). Sch., der sich schon während seiner Studienzeit für die Förderung von klassischen Musikwerken einsetzte und sich nebenbei als Violinist der Kammermusik widmete, sammelte Streichinstrumente und besaß eine umfangreiche Autographensammlung (u. a. mit Werken L. v. Beethovens), die nach seinem Tod in den Besitz von Friedrich Donebauer kam. 1876 war er Mitbegründer des Prager Kammermusikvereins und 1895 regte er die Errichtung eines Denkmals für W. A. Mozart in Prag an.
Ehrungen
Kaiserlicher Rat; Ehrenmitglied des Vereins zur Beförderung der Tonkunst in Böhmen 1875.
Schriften
Die Orch.-Instrumente auf der Pariser Weltausstellung im Jahre 1855, 1858; Der Geigenbau in Italien u. sein dt. Ursprung 1874 (engl. 1877); Zwei Briefe über Johann Jacob Froberger, kais. Kammer-Organist in Wien. Ein biographischer Beitrag 1874; zahlreiche Werke zur böhmischen Wirtschaftsgesch.
Literatur
ÖBL 10 (1994); LdM 2000; Mendel-R. 9 (1878); Riemann 1929; F-A 1936; Baker 1984.

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Schebek (Schebeck, Schöbeck), Edmund‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 31/05/2005]