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Schenk Schenk true (Schenkh), P. Ägidius (Franz Joseph)
* 1719 -11-022.11.1719 Burgau/St, 1780 -01-099.1.1780 Graz. Komponist, Organist, Geistlicher. Sohn des Schulmeisters und Organisten Johann Sch. (* ca. 1694 [Ort?], † 13.11.1750 Birkfeld/St), der 1724 mit seiner Familie nach Birkfeld übersiedelte. 1736 ging Sch. nach Graz, um an der Univ. zu studieren, und trat 1738 in das Minoritenkloster Mariahilf ein (Profess 1739, Priesterweihe 1742). Dort war er Organist und komponierte zahlreiche kirchenmusikalische Werke, die bis ins 19. Jh. sehr beliebt waren. 1747 wurde er Baccalaureus. Ab 1759 hielt er sich z. T. in anderen steirischen Klöstern auf, u. a. 1764–67 in Pettau (Ptuj/SLO).
Werke
Messen (Missa Pastorella; Missa in A [Ausg. in Süddt. Kirchenmusik des Barock 32/33]; Instrumentalmesse C-Dur [Ausg. in MAM 48–50, 1980]); andere Kirchenmusik (Marienantiphonen, Litaneien, Vespern, Offertorien); Triosonaten.
Literatur
E. Benczik, Ae. Sch. als Messenkomponist. Ein Beitrag zur Musikpflege der steir. Minoriten, 3 Bde., Diss. Graz 1972 [mit WV]; E. Benczik in ZHVSt 67 (1976); StMl 1962–66; Flotzinger 1988; Weissenbäck 1937; MGÖ 2 (1995).

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Schenk (Schenkh), P. Ägidius (Franz Joseph)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]