
Schuller,
Gerd
* 16.3.1953 Villach/K,
† vor/am 12.10.2025 Graz?.
Jazz- und Pop-Pianist, Komponist, Produzent, Arrangeur, Pädagoge.
Studierte ab Klavier (Jazz) an der MHsch. Graz bei H. Neuwirth (Diplom 1981 mit Auszeichnung). 1987 bis zu seiner Pensionierung 2020 hier Lehrtätigkeit (Keyboard, Klavierpraxis, Poparrangement und Filmmusikkomposition). Während seines Studiums spielte er u. a. mit Austro-Pop-Stars wie in Wilfrieds
Crazy Baby Band, bei STS,
B. Bukowski und Carl Peyer. Mit der Musik zu Werbespots (Werbung) wie für „Hornig Kaffee“, „Kastner & Öhler“, die „Lila Milka Kuh“ und Werbefilmen für Wien, Tirol und Monaco etc. konnte er sich in kurzer Zeit einen Namen machen. Internationale Bekanntheit erlangte er mit seinen Signations für den deutschen TV-Nachrichtensender n-tv, das TV-Programm Premiere und im ORF für die Sendung Report und Radio Steiermarkund v. a. mit der Musik für die TV-Serien Kommissar Rex und Schlosshotel Orth. 2004 entstand die Musik zu einem Werbefilm über Österreich (Discover the Joy of Austria) sowie für seinen ersten Kinofilm, 2005 zu einem weiteren Werbefilm über Österreich (Join the Party) mit dem Thema „Mozart“. Neben Auftragswerken wandte er sich ab etwa 2000 vermehrt der Realisierung von eigenen Projekten wie dem Musical Simon Kramer zu, von dem bereits 2004 eine CD mit den wichtigsten Ausschnitten erschienen ist. Darüber hinaus widmete er sich seinen eigenen Bands wie der Fusion-Band Attack und B3, in der er die gleichnamige Hammondorgel spielte. In seinen Produktionen, die größtenteils im eigenen Studio entstanden, war dem Einsatz des Synthesizers eine wichtige Rolle zugedacht. Er galt als einer der profiliertesten österreichischen Vertreter seines Metiers, für den die Improvisation ein wichtiges kreatives Element darstellte. Als Allrounder, dessen stilistische Vielfalt von Rock, Pop, Fusion, Blues, Jazz, Experimental, Volksmusik, Ethno bis zur Klassik reichte, versuchte er, neueste Entwicklungen und Anregungen in der Musik aufzugreifen und eigenständig umzusetzen. Mit seinen beiden Söhnen Gerald (Geri, dr) und Gunther (Orgel) unternahm er Konzertreisen als Schuller & Söhne, sein Sohn Julian ist als Filmkomponist in Los Angeles, CA/USA tätig.
Werke
neben Rundfunk-, Fernseh-Produktionen u. Filmmusiken CD-Produktionen wie Boogalule mit der Band B3 und Little Stories, No Compromise und Like a Chameleon sowie CDs zur Musik der Fernsehserien Rex und Schlosshotel Orth.
neben Rundfunk-, Fernseh-Produktionen u. Filmmusiken CD-Produktionen wie Boogalule mit der Band B3 und Little Stories, No Compromise und Like a Chameleon sowie CDs zur Musik der Fernsehserien Rex und Schlosshotel Orth.
Literatur
www.sra.at (6/2005); https://steiermark.orf.at (10/2025); www.gerdschuller.com(10/2025); https://db.musicaustria.at/node/170104 (10/2025); www.kug.ac.at (10/2025); https://www.gerischuller.at/bio_5.htm (10/2025); https://db.musicaustria.at/node/190405 (10/2025); www.schullerjulian.com (10/2025); pers. Mitt. (1/2005).
www.sra.at (6/2005); https://steiermark.orf.at (10/2025); www.gerdschuller.com(10/2025); https://db.musicaustria.at/node/170104 (10/2025); www.kug.ac.at (10/2025); https://www.gerischuller.at/bio_5.htm (10/2025); https://db.musicaustria.at/node/190405 (10/2025); www.schullerjulian.com (10/2025); pers. Mitt. (1/2005).
Autor*innen
EKo
MK
MK
Letzte inhaltliche Änderung
16.10.2025
Empfohlene Zitierweise
EKo/MK,
Art. „Schuller, Gerd“,
in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung:
16.10.2025, abgerufen am ),
https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e1cd
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