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Schuster, Schuster, true Heinrich Maria
* 1847 -08-055.8.1847 Tabor/Böhmen (Tábor/CZ), 1906 -04-099.4.1906 Prag. Jurist und Musikschriftsteller. Studierte an der Univ. Wien 1865/66 Geschichte, Germanistik und Musikgeschichte (bei E. Hanslick) und bis 1869 Jus (Dr. 1871). 1873 Habilitation, 1879 ao. Prof. an der Univ. Wien. 1889–1906 war er o. Prof. für deutsches Recht und österreichische Reichsgeschichte an der Deutschen Univ. Prag (1892/93 und 1901/02 Dekan der juridischen Fakultät). Sch. befasste sich in dieser Zeit v. a. mit dem (musikalischen) Urheberrecht. Als Klavierschüler des mit ihm befreundeten J. Epstein trat er ab den 1870er Jahren als Musikschriftsteller und -kritiker hervor und setzte sich für A. Bruckner und den deutschen Liederkomponisten Robert Franz ein.
Werke
Das Urheberrecht der Tonkunst in Oesterreich, Deutschland u. a. europäischen Staaten 1891; Publikationen zur Wr. Rechtsgesch.; Julius Epstein 1902; Musikkritiken.
Literatur
Lit:ÖBL 11 (1999); Czeike 6 (2004); Wr. Ztg. 11.4.1906.

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Schuster, Heinrich Maria‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 15.5.2005]