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Schwarz, Schwarz, true Friedrich (eig. Fritz)
* 1870-05-1919.5.1870 Heiligenstadt/NÖ (heute Wien XIX), 1933-07-2323.7.1933 Paris. Komponist, Textdichter. Der Sohn eines Kaufmanns studierte nach der Matura am Landesreal- und Obergymnasium in Baden bei Wien ab dem Wintersemester 1888/89 Jus an der Univ. Wien (Promotion zum Dr. jur. am 9.6.1894). Über seine weitere Biographie ist derzeit (2014) wenig bekannt. Ursprünglich mosaischen Glaubens, konvertierte er 1904 zum evangelischen Glauben AB. 1914 verließ er gemeinsam mit seiner Frau Paula Wien Richtung Meran. Er wohnte um 1914/15 in Hiddensee an der Ostsee/D, wo er sich als Komponist vorstellte, „der aber nie etwas schrieb“, so Werner Richard Heymann in seiner Autobiographie. Möglicherweise ließ er sich danach in Berlin nieder. Ende der 1920er Jahre gelangen Sch. sowohl als Komponist als auch als Texter einige populäre Schlager, die auch auf Schallplatte eingespielt wurden, darunter Ich hab’ dich einmal geküßt (M: J. Hajos).
Werke
Schlager (Wenn ich die blonde Inge, Es war einmal ein Musikus [T: jeweils F. Schwarz], Johann Strauß, geh’ schau mal ’runter [T: E. Neubach], gem. m. Willy Rosen: Der Onkel Eduard aus Bentschen [T: F. Schwarz u. W. Rosen]), gem. m. St. Weiss: Aber russisch muß es sein [T: St. Weiss und F. Schwarz]); Texte: Bei Fräulein Lisbeth im Parterre (M: A. Egen), Ich hab’ dich einmal geküßt (M: J. Hajos), Schwarze Katharina (M: St. Weiss), Mein liebes Mädel, du sollst nicht weinen (M: F. Raymond).
Literatur
Das Lex. des dt. Schlagers 1993 [falsches Geburtsdatum]; Glenzdorfs Internationales Film-Lex. 3 (1961); H. Ortkemper (Hg.), Werner Richard Heymann 2001, 71; 84; WStLA (Meldearchiv); eigene Recherchen (u. a. Archiv der Univ. Wien).

Autor(en)
Monika Kornberger
Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Art. „Schwarz, Friedrich (eig. Fritz)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 17/06/2014]