Logo ACDH-CH
OeML Schriftzug
Logo OeML
Logo Verlag

Sedlak, Sedlak, true Adolf
* 1901-08-077.8.1901 Wien, † 1979-08-3131.8.1979 Wien. Musikpädagoge. Der Sohn eines böhmischen Schuhmachermeisters erhielt seine musikalische Ausbildung am Neuen Wiener Konservatorium. Belegte 1921/22 als außerordentlicher Hörer an der Univ. Wien Vorlesungen aus Musikwissenschaft bei W. Fischer, H. Grädener und E. Wellesz. Zunächst Chor- und Orchesterleiter in Wien, wirkte S. später v. a. als Musikpädagoge und leitete ab 1945 die musiktheoretische Abteilung am Horak-Konservatorium (Horak, Musikschule), dessen Direktor er 1959–79 war (seit 1943 Direktorstellvertreter). Während seiner Amtszeit erhielt das Konservatorium 1961 das Öffentlichkeitsrecht, musste jedoch trotzdem auf zwei Standorte reduziert werden.
Ehrungen
Prof.-Titel 1957; Reg.rat 1972.
Werke
Chöre, Lieder, Klavierstücke, Musik zu Totentanz (Max Gümbel-Seiling); Klavierfibel f. vier Hände 1966; Mein Spielbuch 1967.
Schriften
Modulationslehre 1951.
Literatur
Riemann 1961 u. 1975; F-A 2 (1978); E. W. Partsch (Hg.), [Fs.] Nicht Drill, sondern musikalische Erziehung 1992; ÖMZ 18 (1963), 314; ME 33 (1979/80), 126; http://www.demos.ac.at/demos_suche_studenten.php (8/2017); Taufbuch der Pfarre Rossau (Wien IX) 1899–1901, fol. 350; Slg. Moißl; Mitt. MA 61.

Autor*innen
ChF
Letzte inhaltliche Änderung
16.8.2017
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Sedlak, Adolf“, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung: 16.8.2017, abgerufen am ), https://dx.doi.org/10.1553/0x0036b055
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.


DOI
10.1553/0x0036b055
GND
Sedlak, Adolf: 139683550
OBV
Weiterführende Literatur

ORTE
Orte
LINKS
ACDH-CH, Abteilung Musikwissenschaft

Publikationen zur Musikwissenschaft im Verlag