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Sstanteysky, Sstanteysky, true Fr. Venantius OFMConv
* --1671 1671 (Ort?)/Böhmen, † 1729 -12-055.12.1729 Wien. Chorregent, Organist. Legte 1693 die Profess in Glogau (Głogów/PL) ab und wurde 1694 zum Priester geweiht. Nach Aufenthalten in den Minoritenklöstern Wien, Linz und Brünn (Brno/CZ), wo er jeweils auch Organist war, wurde er 1705 „praefectus musices“ in der Wiener Minoritenkirche „Zum Hl. Kreuz“. 1723 wurde S. Mag. theol. Er sammelte musiktheoretische Werke und Musik für Tasteninstrumente (u. a. G. Reutter d. Ä., A. Poglietti, Go. Muffat in A-Wm XIV.730, J. J. Froberger in A-Wm XV.731). 1726 folgte ihm P. A. Giessel, der ihm 1724 die Missa B. Andreae Conti gewidmet hatte, als Regens chori nach.
Literatur
H. Federhofer in Mf 11 (1958); F. W. Riedel, Das Musikarchiv im Minoritenkonvent zu Wien (Kat. des älteren Bestandes vor 1784), 1963; F. W. Riedel in SK 16 (1969); MGG 9 (1998) [Wien]; MGÖ 2 (1995).

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Sstanteysky, Fr. Venantius OFMConv‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]