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Stelar, ParovStelar, Parovtrue (eig. Füreder, Marcus; Pseud. Plasma)
* 1974-11-2727.11.1974 Linz. DJ und Produzent. Grafikausbildung an der Kunstuniv. Linz. 2001/02 erste Veröffentlichungen unter dem Geburtsnamen sowie dem Pseudonym Plasma. 2003 Gründung des eigenen Labels Etage Noir Recordings sowie erste Erscheinungen unter dem Künstlernamen Parov Stelar. Der Sound des Musikers ist inspiriert von Klängen aus der Musikepoche der 1920er und 1930er Jahre. S. verbindet moderne Beats mit Sample-Elementen, deren er sich aus zahlreichen Genres wie Pop, Swing, Soul und Jazz bedient. Diese einzigartige Fusion wird von der Musikpresse gerne als Elektro-Swing bezeichnet. Aufgrund diverser Social Media Plattformen wurden die Produktionen des DJs einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Auf dem Internet-Videoportal YouTube wurde das Video zum Track „Catgroove“ mit der Performance des australischen Tänzers TSC–Forsythe bislang (9/2021) über 52 Millionen-mal angesehen. Zahlreiche Lieder des Oberösterreichers sind auf über 600 nationalen und internationalen Compilations vertreten und wurden darüber hinaus für TV-Commercials eingesetzt. Seit 2005 steht S. mit einer Live-Band auf der Bühne. Nach ersten großen Auftritten in Osteuropa spielt der Musiker mittlerweile ausverkaufte Konzerte in Westeuropa sowie Nord- und Südamerika. S. veröffentlicht zumeist Doppel-Alben, die jeweils eine Platte mit Easy Listening-Nummern sowie eine Platte mit Dance-Tracks enthalten.
Ehrungen
Amadeus Award-Nominierung 2005 und 2006 in der Kategorie „FM4 Alternative Act“; Amadeus Award 2012, 2013, 2015, 2016, 2019, 2020 u. 2021 in der Kategorie „Electronic/Dance“; Amadeus Award in der Kategorie „Album des Jahres“ (The Princess) 2013; Amadeus Award in der Kategorie „Best Live Act“ 2013, 2014.
Werke
Plasma: Shadow Kingdom 2001; P. S.: Rough Cuts 2004, Seven and Storm 2005, Shine 2007, Daylight 2008, That Swing 2009, Coco2009, The Paris Swing Box 2010, The Princess 2012; EPs: Plasma: Shadow Kingdom EP 2001; Marcus Füreder: Lo Tech Trash 2002; Music I Believe In 2005; P. S.: KissKiss 2004, Move On! 2004, Wanna Get 2004, Primavera 2004, A Night in Torino 2005, Spygame 2005, Parov Stelar EP 2006, Charleston Butterfly 2006, Jet Set EP 2007, Sugar 2007, The Flame of Fame2008, Libella Swing 2008, Monster 2009,Coco EP 2009, The Phantom EP 2010, The Paris Swingbox EP 2010, La Fête EP 2011, Jimmy‘s Gang EP 2012.
Literatur
S. Fasthuber in Falter 17 (2012); K. Reiterer in The Gap 125 (2012); www.parovstelar.com (9/2021); www.musicaustria.at (/2012); www.wikipedia.at (9/2021).

Autor(en)
Bibiane Weinberger
Empfohlene Zitierweise
Bibiane Weinberger, Art. „Stelar, Parov (eig. Füreder, Marcus; Pseud. Plasma)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 10.9.2021]