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Uray, Uray, Ludwig: Familie
Ludwig: * 1867 -10-2222.10.1867 Köflach/St, † 1937 -02-077.2.1937 Graz. Jurist und Komponist. War hauptberuflich Jurist (zuletzt Oberlandesgerichtsrat).
Werke
Operetten, Singspiele (Amor im Kasernenhof, Die Kavaliersreise), Puppenspiele; Lieder.


Sein Sohn Ernst Ludwig: * 26.4.1906 Schladming/St, † 6.4.1988 Mariapfarr/Sb. Komponist. Erhielt Musikunterricht von R. v. Mojsisovics am Grazer Konservatorium und studierte 1927–32 an der Wiener MAkad. Komposition (bei J. Marx) und Klavier (bei G. Hinterhofer). 1933 wurde er Musikreferent des Wiener Volksbildungsvereins, 1938 bei der RAVAG ( Reichssender Wien ). 1938–46 lehrte er Musiktheorie an der Wiener MAkad. Er leitete 1946–74 in Graz die Sendergruppe Alpenland (ab 1954 Radio Graz). 1961–79 Präsident des Steirischen Tonkünstlerbundes .


Gedenkstätten
E.-L.-U.-MSch. Schladming 2006.
Ehrungen
3. Preis der Wr. Konzerthausgesellschaft 1939; Schubert-Preis der Stadt Wien 1944; Joseph-Marx-Musikpreis des Landes Steiermark 1952; Österr. Staatspreis 1954; Prof.-Titel 1955.
Werke
Werke f. Orch. (1. Symphonie 1962/63; Variationen über ein elegisches Thema 1938; Via vitae 1950); Kammermusik; Melodramen, Kantaten, Chöre, Lieder, Bearb.en von Volksliedern.
Schriften
Aufsätze u. a. in JbÖVw.
Literatur
StMl 1962–66; MGG 13 (1966); Suppan 1994; Riemann 1961 u. 1975; MaÖ 1997, 119; ÖMZ 26 (1971), 392 u. 43 (1988), 276; MGÖ 3 (1995); ÖL 1995; Kosch 5 (2004).

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Uray, Familie‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 15.5.2006]
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.


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