Logo ACDH-CH
OeML Schriftzug
Logo OeML
Logo Verlag

Vischer, Vischer, true Friedrich Theodor
* 1807 -06-3030.6.1807 Ludwigsburg/D, 1887 -09-1414.9.1887 Gmunden/OÖ. Theologe, Philosoph und Ästhetiker. Studierte in Tübingen/D Theologie, Philosophie und Philologie und habilitierte sich 1835 für Ästhetik und deutsche Literatur. 1837 wurde er ao., 1844 o. Prof. in Tübingen. 1855 ging er als Dozent an das Polytechnikum in Zürich/CH, ab 1866 lehrte er wieder in Tübingen, bis 1869 zusätzlich am Polytechnikum in Stuttgart/D. Seine Ästhetik ist von Georg Wilhelm Friedrich Hegel (Idealismus) beeinflusst und bildet einen Gegenpol zur formalistischen Kunstauffassung R. Zimmermanns und E. Hanslicks (Musikästhetik). Die speziell die Musik betreffenden Teile seiner Aesthetik oder Wissenschaft des Schönen (§§ 767–832) stammen vom deutschen Ästhetiker Karl Reinhold Köstlin (1819–1894).
Ehrungen
Mitglied der Kgl. Bayerischen Akad. der Wissenschaften 1864; Kronenorden des Württembergischen Kg.s 1870; Komturkreuz des Friedrichsordens 1887.
Schriften
Kritische Gänge 1844, 6 Bde. 21914–22, hg. v. R. Vischer [Slg. v. Reden, Aufsätzen]; Aesthetik oder Wissenschaft des Schönen, zum Gebrauche f. Vorlesungen, 3 Tle. 1846–58, 6 Bde. 21922/23; Über das Verhältnis von Form u. Inhalt in der Kunst 1858; Antwort auf Entgegnungen ästhetischer Formalisten 1858.
Literatur
MGG 13 (1966); Riemann 1975; ADB 40 (1896); MGÖ 3 (1995).

Autor(en)
Barbara Boisits
Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Vischer, Friedrich Theodor‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 15.5.2006]

MEDIEN

GND
Weiterführende Literatur (OBV)

ORTE
Orte
LINKS
Bayerisches Musiker-Lexikon Online


ACDH-CH, Abteilung Musikwissenschaft

Publikationen zur Musikforschung im Verlag