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Vogel, Vogel, true Ernst
* 1926 -03-011.3.1926 Stockerau/NÖ, 1990 -11-2929.11.1990 Vöcklabruck/OÖ. Komponist, Industrieller und Rennfahrer. Mit 6 Jahren Klavierunterricht, erhielt ab 1945 Privatunterricht von J. Lechthaler und F. Petyrek (Klavier) und absolvierte einen Kurs bei Paul Hindemith. Ab 1945 war er hauptberuflich als Geschäftsmann tätig. 1948–59 Motorrad- und Autorennfahrer. Er war Präsident der Wiener Singakademie und Vizepräsident des Niederösterreichischen Tonkünstlerorchesters . Seine Kompositionen sind durch eine lineare Zwölftontechnik mit freier Harmonik auf tonaler Basis gekennzeichnet.

Keine Verwandtschaft besteht zu Albert Vogl (* 27.4.1937 Wien), der 1961 die Staatsprüfung für Klavier ablegte und 1960/61–70 an der Wiener MAkad. Komposition (bei K. Schiske und E. Urbanner) sowie Gesang und Schlaginstrumente studierte.


Ehrungen
Förderungspreis (1968) u. Kulturpreis (1978) des Landes Niederösterreich; Prof.-Titel 1976; Ehrenkreuz f. Wissenschaft u. Kunst der Republik Österreich; 5-facher österr. Staatsmeister f. Porsche-Sportwagen.
Werke
Oratorium Allezeit f. Alt, Bariton, gemischten Chor u. Orch. [T: H. Vogg] 1988/89; Ballett Spiegelungen 1965; Symphonien, Konzerte, Kammermusik; Lieder. – Nachlass: ÖNB.
Literatur
R. Klein/E. Haselauer, E. V. 1986 [mit WV]; MaÖ 1997; Goertz 1994; Erhart 1998; Who is who in Öst. 1987/88; R. Klein in ÖMZ 46 (1991), 186; Personenlex. Öst. 2001; MGÖ 3 (1995); Mitt. Archiv MUniv. Wien (A. V.).

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Vogel, Ernst‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 15.5.2006]