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Weinmüller Weinmüller true (eig. Weinmiller), Karl Friedrich Clemens
* 1763 -11-088.11.1763 Dillingen an der Donau/D, † 1828 -03-1616.3.1828 Oberdöbling/NÖ (Wien XIX). Sänger (Bass), Schauspieler, Regisseur. Zunächst Jusstudent in Wien, nach Stimmausbildung zunächst gleichzeitig Sänger in Kirchenchören (Univ.s-Kirche, Kirche Am Hof) und 1782 am Kärntnertortheater, 1783 Mitglied einer Theatergesellschaft in Wiener Neustadt. W. sang an mehreren österreichischen Bühnen, bevor er 1788 als 1. Bassist und Opernregisseur nach Budapest engagiert wurde. Ab 1796 wirkte er als Sänger, Schauspieler und Regisseur an den Wiener Hoftheatern, ab 1798 auch an der Hofmusikkapelle, sowie als Konzert- und Oratoriensänger. 1814 sang er bei der UA der Letztfassung von L. v. Beethovens Fidelio die Partie des Rocco (er soll den mit ihm befreundeten Komponisten sogar zur Neubearbeitung angeregt haben) und 1822 bei der UA von C. Kreutzers Libussa. Sein besonders bewunderter Stimmumfang reichte vom „Kontra-d […] mühelos bis zum Tenor-f“.
Ehrungen
Stipendium vom Augsburger Fürstb. Kurfürst Clemens Wenzeslaus; Hof-Kammersänger 1797; taxfreies Bürgerrecht der Stadt Wien.
Literatur
K-R 1997 u. 2000; MGG 14 (1968); Riemann 1975; A. Layer in Jb. des Historischen Ver.s Dillingen an der Donau 64/65 (1962/63); DBEM 2003; Mendel-R. 11 (1879); EitnerQ 10 (1904); Wurzbach 54 (1886); Köchel 1869; Ulrich 1997.

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Weinmüller (eig. Weinmiller), Karl Friedrich Clemens‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 24/07/2002]

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