
Wenger,
Clemens
* 1.6.1982 Krems/NÖ.
Pianist, Akkordeonist, Komponist, Live-Elektroniker.
W. übersiedelte nach der Matura nach Wien, wo er 2000–05 Jazzpiano bei P. Urbanek am Gustav-Mahler-Konservatorium sowie bis 2004 Jazztheorie und Komposition bei Ed Partyka am Konservatorium der Stadt Wien studierte. 2012–14 absolvierte er an der Donauuniv. Krems das Masterstudium „Musik in Film und Medien“ und 2020/21 an der Stanford University, CA/USA den Online-Kurs Max/MSP, eine graphische Entwicklungsumgebung für Musik und Multimedia, die vor allem von Komponisten und Musikern für Echtzeit-Audio-Synthese eingesetzt wird. 2004 war W. ein Gründungsmitglied der JazzWerkstatt Wien, der er seit damals angehört. Seit 2005 ist er einer der künstlerischen Leiter des JazzWerkstatt Wien Festivals. Er spielte u. a. in Formationen von G. Breinschmid, B. Fian/C. Salesny, M. Nagl, V. Sajdik und Maja Osojnik, mit denen er auch Alben aufnahm, und arbeitete mit Andy Manndorff, G. Preinfalk, W. Reisinger, W. Resetarits, Sibylle Kefer und Mira Lu Kovacs. Daneben war bzw. ist er auch bei den Ausseer Hardbradlern, dem Studio Dan und 5/8erl in Ehr’n tätig. W. trat bei zahlreichen Festivals wie dem Moers Festival, dem Jazzfestival Saalfelden, dem Jazzfest Wiesen, dem Salzburger Jazz-Herbst, den Inntönen und dem Jazz Fest Wien auf. Für das Münchner Volkstheater schrieb er die Musik zum Musical Schöne Neue Welt, das mit viel Erfolg vier Saisonen lang lief. Im September 2024 kam bei der Ars Electronica, in Zusammenarbeit mit Physikern der Technischen Univ. Wien, der Johannes Kepler Univ. Linz und der Univ. Innsbruck, sein erstes Konzert mit verschränkten Photonen zur Aufführung: BruQner – The Sound of Entanglement. Seit Oktober 2025 ist W. Univ.-Prof. für Komposition am Institut für Komposition an der Anton Bruckner Privatuniv. in Linz. Er beschäftigt sich intensiv mit elektronischer Musik, im Besonderen mit neuen User Interfaces in Verbindung mit Synthesizern und Sequenzern sowie Sounddesign. Sein musikalisches Spektrum ist sehr breit und inkludiert Jazz, Weltmusik, Klangkunst, Elektronik, Elektroakustik, Computermusik, Neue Musik, Pop, Neue Volksmusik und Wienerlied, wo er auch eigene Akzente setzt.
Ehrungen
zweiter Preis beim Austrian Young Lions Award 2001; Fidelio-Preis des Konservatoriums der Stadt Wien (gemeinsam mit der JazzWerkstatt Wien) 2006; Hans-Koller-Preis als „Newcomer of the Year“ 2006; Anerkennungspreis des Niederösterreichischen Kulturpreises in der Kategorie „Musik“ 2019; mehrere Amadeus Austrian Music Awards mit 5/8erl in Ehr’n.
zweiter Preis beim Austrian Young Lions Award 2001; Fidelio-Preis des Konservatoriums der Stadt Wien (gemeinsam mit der JazzWerkstatt Wien) 2006; Hans-Koller-Preis als „Newcomer of the Year“ 2006; Anerkennungspreis des Niederösterreichischen Kulturpreises in der Kategorie „Musik“ 2019; mehrere Amadeus Austrian Music Awards mit 5/8erl in Ehr’n.
Werke
CDs Neapel 2016, Physics of Beauty (32 Kompositionen) 2020; gem. m. Mira Lu Kovacs: The Urge of Night 2019, Sad Songs To Cry To 2022; beteiligt an mehr als 50 CD-Produktionen.
CDs Neapel 2016, Physics of Beauty (32 Kompositionen) 2020; gem. m. Mira Lu Kovacs: The Urge of Night 2019, Sad Songs To Cry To 2022; beteiligt an mehr als 50 CD-Produktionen.
Literatur
https://de.wikipedia.org (3/2026); https://clemenswenger.com/ (3/2026); https://db.musicaustria.at (3/2026); pers. Mitt. (2/2024).
https://de.wikipedia.org (3/2026); https://clemenswenger.com/ (3/2026); https://db.musicaustria.at (3/2026); pers. Mitt. (2/2024).
Autor*innen
EmWe
Letzte inhaltliche Änderung
30.3.2026
Empfohlene Zitierweise
EmWe,
Art. „Wenger, Clemens“,
in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung:
30.3.2026, abgerufen am ),
https://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_W/Wenger_Clemens.xml
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