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Wunder-Wierer Wunder-Wierer true (geb. Wierer), Theresia Natalie
* 1873-01-2424.1.1873 Wien, † 1947-11-055.11.1947 Wien. Pianistin, Musikpädagogin. W.-W. studierte 1880–86 am Konservatorium der GdM Klavier bei J. Dachs, F. Ramesch und J. Epstein sowie Harmonielehre bei H. Grädener. Sie konzentrierte sich danach vor allem auf die Kammermusik und trat häufig im Ehrbar-Saal, Bösendorfersaal, Musikverein und Konzerthaus auf. Sie spielte u. a. mit J. und F. Hellmesberger (bzw. mit dem Hellmesberger-Quartett), dem Duesberg-Quartett, F. Bartolomey, A. Markl, F. Schmidt, sowie später auch mit dem Prill-Quartett und dem Rosé-Quartett. W.-W. spielte verschiedene EA.en (u. a. L. Thuilles Klavierquintett op. 20 und Ermanno Wolf-Ferraris Kammersymphonie op. 8, mit der Bläser-Kammermusikvereinigung) sowie UA.en, darunter L. Thuille: Sonate für Klavier und Violoncello d-Moll, Georg Schumann: Klavierquartett op. 29, Felix vom Rath: Klavierquartett op. 2 und Paul Juon: Sextett op. 22. Bereits kurz nach ihrem Abschluss begann sie privat zu unterrichten. Zwischen ca. 1909–14 betrieb sie eine eigene MSch. (Währingerstr. 130, Wien XVIII), in der Klavier, Orgel, Musiktheorie, Streich- und Blasinstrumente sowie Gesang gelehrt wurden. Um 1914 zog sie sich vermutlich mit ihrem Mann Hanns (eig. Johann Stephan) Wunder (* 23.12.1860 Mährisch Ostrau/Mähren [Ostrava/CZ], † 29.1.1943 Mödling/NÖ, Hochzeit am 22.11.1890 in Wien) ins Privatleben zurück. Sie hatten den Sohn Ernst Eduard Wunder (* 7.7.1892 Wien, begr. 22.6.1906 Wien).
Ehrungen
2. Preis beim Concurs f. Kl. des Konservatoriums der GdM 1886.
Literatur
Kosel 1902; Die Presse 25.6.1886, 2; Dt. Kunst- u. Musik-Ztg. H. 10 (1895), 126, H. 22 (1901), 223; Neues Wr. Journal 7.12.1895, 4, 5.1.1897, 7, 29.8.1909, 27; NFP 24.11.1889, 6, 28.10.1902, 9; Österr. Musik- u. Theaterztg. H. 1 (1890), 5f., H. 14 (1890), 7, H. 9 (1897), 5, H. 14 (1897), 4, H. 6 (1898), 2, H. 6 (1903), [16]; Dt. Volksbl. 27.10.1899, 4; Neues Wr. Tagbl. 19.10.1902, 9, 25.10.1904, 10, 31.10.1909, 53, 28.9.1913, 65, 20.2.1914, 18, 2.5.1914, 14; Die Zeit 15.2.1911, 3; Sport & Salon 28.3.1914, [9], 12; Taufbuch 1866–67 der Pfarre Matzleinsdorf-St. Florian (Wien V), fol. 176; Trauungsbuch 1887–90 der Pfarre Wieden (Wien IV), 1890, fol. 58; Taufbuch 1892 der Pfarre Matzleinsdorf-St. Florian, 176; eigene Recherchen (Lehmann’s Adresskalender; Jahresberichte des Konservatoriums der GdM; www.friedhoefewien.at; www.anno.onb.ac.at).
Autor*innen
Meike Wilfing-Albrecht
Letzte inhaltliche Änderung
2.9.2022
Empfohlene Zitierweise
Meike Wilfing-Albrecht, Art. „Wunder-Wierer (geb. Wierer), Theresia Natalie‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung: 2.9.2022, abgerufen am ), https://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_W/Wunder-Wierer_Natalie.xml
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

MEDIEN
Österr. Musik- u. Theaterztg. H. 1 (1890), 5 © ONB/ANNO
Sport & Salon 28.3.1914, [9]© ANNO/ÖNB


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