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Zelzer, Zelzer, true Hugo
* 1904 -01-2626.1.1904 Wien, † 1977 -06-2121.6.1977 Wien. Musikwissenschaftler, Dirigent, Komponist. War 1914–16 Sängerknabe der Hofkapelle und besuchte nach dem Untergymnasium in Wien das Obergymnasium im Stift Seitenstetten (während dieser Zeit Dirigent eines Studentenorchesters). 1922–31 studierte er privat bei A. Wunderer, E. Kanitz und Fr. Schmidt Klavier, Musiktheorie und Komposition, Musikwissenschaftsstudium an der Univ. Wien (Dr. 1953). 1925 musikalischer Leiter der Festspiele in Mariazell, ab 1928 Konzertpianist und Klavierbegleiter. 1931–38 fungierte Z. als Dirigent des Wiener Frauenkammerchors. 1945–61 war er Lektor für Musiktheorie am Institut für Musikwissenschaft und für Musikgeschichte am Internationalen Institut der Univ. Wien, 1950 lehrte er Musikgeschichte an der Sommer-Hsch. Gmunden/OÖ und ab 1951 am Institute of European Studies an der University of California in Berkeley/USA. 1961–71 Direktor des österreichischen Kulturinstituts in London, anschließend hielt Z. Vorlesungen über Operngeschichte am Institut für Theaterwissenschaft der Univ. Wien.
Ehrungen
Prof.-Titel 1963; Hofrat 1969.
Werke
Symphonie aus den steirischen Bergen f. großes Orch. 1938, Liebendes Mädchen f. Sopran u. großes Orch. 1941, Variationen über ein Barockthema f. Kammerorch. 1950, Kammer- u. Klaviermusik, Lieder, Chöre, Ballett, Messe.
Schriften
Grundlagen einer Strukturanalyse der europäischen Instrumentalmusik, Diss. Wien 1952; Zur Satztechnik Chopins in Chopin-Jb. 1956; German Opera from Mozart to Weber 1973; (Hg.) J. J. Fux, La fede sacrilega 1959 (Fux-GA IV/1).
Literatur
Riemann 1975; F-A 2 (1978); Kürschner 1954; ÖMZ 24 (1969), 256; 29 (1974), 88; 32 (1977), 473; WStLA (Biographische Slg.).

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Zelzer, Hugo‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 03/10/2006]