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De Ahna De Ahna true (eig. Deahna), Familie
Musiker:innenfamilie

Heinrich Karl Hermann (eig. Heinrich Justus Carl): * 22.6.1833 Wien, † 1.11.1892 Berlin. Geiger. Schüler J. Mayseders in Wien und M. Mildners in Prag. Schon 12-jährig auf Konzertreisen; 1849 vom Herzog von Coburg-Gotha zum Kammervirtuosen ernannt. 1851–59 Soldat in Italien, ab 1862 Mitglied der Königlichen Kapelle in Berlin, 1868 Konzertmeister, 1869 Professor an der MHsch. Mitglied (2. Violine) des Joachim-Quartetts in Berlin.


Literatur
A. Ehrlich (Hg.), Berühmte Geiger der Vergangenheit und Gegenwart 1893; Baker 1984 (de A.); Riemann 1959; ÖBL 1 (1957); Taufbuch der Pfarre Wieden (Wien IV) 1832–34, fol. 188; eigene Recherchen.


Seine Schwester

Eleonore (Leonore, eig. Leonora Aloysia Josepha Carolina): * 8.1.1838 Wien, † 10.5.1865 Berlin. Sängerin (Mezzosopran/Sopran). Ausbildung bei Eduard Mantius in Berlin. Ab 1855 war sie Mitglied der Berliner Hofoper, wobei sie aufgrund gesundheitlicher Probleme immer wieder pausieren musste, und gastierte an mehreren deutschen Opernhäusern. Ihr Repertoire umfasste lyrische bis dramatische Partien.


Literatur
K-R 1997; F. v. Reden-Esbeck, Dt. Bühnen-Lex. 1879; Eisenberg 1903; ÖBL 1 (1957); Taufbuch der Pfarre Wieden 1838–40, fol. 2.


Ihre Nichte

Pauline de A.: * 4.2.1863 Ingolstadt/D, † 13.5.1950 Garmisch-Partenkirchen/D. Sängerin (Sopran). Gesangstudium an der MHsch. München, später Schülerin von R. Strauss, den sie 1894 heiratete. 1890 Debüt an der Weimarer Hofoper, es folgten bis 1897 Auftritte an zahlreichen deutschen Opernbühnen. Danach gab sie Konzerte und Liederabende, wo sie v. a. für sie geschriebene Lieder ihres Mannes interpretierte, u. a. 1898 in Wien und 1904 in den USA. Nach 1906 trat P. d. A. kaum mehr öffentlich auf.


Ehrungen
Widmungsträgerin einiger Lieder von R. Strauss; Widmungsträgerin von Felix vom Rath, Drei Lieder, op. 3.
Literatur
K-R 1997 (de A.); Riemann 1959; Eisenberg 1903; eigene Recherchen.

Autor*innen
Uwe Harten
Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
23.7.2025
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten/Monika Kornberger, Art. „De Ahna (eig. Deahna), Familie“, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, begr. von Rudolf Flotzinger, hg. von Barbara Boisits (letzte inhaltliche Änderung: 23.7.2025, abgerufen am ), https://dx.doi.org/10.1553/0x000202ff
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

MEDIEN

				Heinrich de Ahna mit dem Joachim-Quartett (Musikalisches Wochenbl. 27.12.1884, 9)
			© ANNO/ÖNB

DOI
10.1553/0x000202ff
GND
De Ahna Heinrich: 116271558
OBV
Weiterführende Literatur
GND
De Ahna Eleonore: 134086058
OBV
Weiterführende Literatur
GND
De Ahna Pauline: 117312355
OBV
Weiterführende Literatur

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