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Spitzbuam, Die drei
Wienerlied-Trio bestehend (1951–72) aus Toni Strobl (* 16.6.1925 Wien, † 12.5.2006 Wien), Helmut Reinberger (* 21.12.1933 Wien) und Helmut Schicketanz (* 24.2.1930 Wien, † 25.4.1975 Wien). Das Programm, mit dem die Sp. beim Heurigen u. a. in Nussdorf (Wien XIX) auftraten, setzte sich aus z. T. eigenen Wienerliedern, Witzen und dem „Wiener Schmäh“ zusammen. Der Komponist und Akkordeonspieler H. Schicketanz schrieb die von seinen Kollegen getexteten und interpretierten Lieder, T. Strobl begleitete mit der Gitarre, H. Reinberger mit dem Bass. Nach 21-jähriger Zusammenarbeit, die in 20 LPs dokumentiert ist, löste sich das Trio 1972 auf. Danach gründete T. Strobl mit W. Hojsa und Freddy Reithofer die Altspatzen.
Gedenkstätten
Schicketanzgasse (Wien XXI).
Ehrungen
mehrere goldene Schallplatten.
Werke
W (H. Schicketanz): Warum muaß ma aufhörn; Aber gschwefelt muaß er sein [T: T. Strobl]; I brauch kan Schrebergarten [T: H. Reinberger].
Literatur
Hauenstein 1979, 189f; Lang 1986 [Schicketanz]; Czeike 5 (1997).

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Spitzbuam, Die drei‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]