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Adler, Adler, true Max
* 1863-09-2929.9.1863 Gairing/Ungarn (Gayjary/SK), † 1938-12-077.12.1938 Wien. Violinvirtuose, Musikpädagoge, Dirigent. Erster musikalischer Unterricht durch den Organisten Janczy Banyar, kam bereits als Kind nach Wien , wo er im Alter von acht Jahren öffentlich aufgetreten sein soll. Offenbar war A. Privatschüler (Violine) von J. Dont, nach eigenen Angaben auch Studien bei A. Bruckner (Harmonie und Komposition) und E. Hanslick, die bislang jedoch nicht nachgewiesen werden konnten. Ab 1890 Auftritte in und Organisator von Wohltätigkeitskonzerten. Ca. 1894 möglicherweise Lehrtätigkeit in Magdeburg/D. Ab 1898 Inhaber einer eigenen MSch. in Wien, 1903 Gründer des Gremiums der MSch.n Wiens, Bundesrat des Welt- und Sangesbundes. Vorstandsmitglied der Liga zur Erhaltung und Förderung der Musikliteratur.
Ehrungen
Ehrenpräsident des Gremiums der MSch.n Wiens; Silbernes Verdienstzeichen 1933.
Schriften
Hg. (gem. m. Géza Horváth)Taschenbuch der modernen Klavier- und Violin-Literatur 1906?; musikpädagogische Schriften.
Werke
Lieder; Skalen- und Akkord-Studien im Quintenzirkel für die Violine (mind. 9 Bde., Universal Edition).
Literatur
Müller-Asow 1929; E. Mann et al. (Hg.), Deutschlands, Österreich-Ungarns und der Schweiz Musiker in Wort und Bild 1 (1909/10); Ehrenbuch des Österr. Verdienstordens 1 (1936), 271; Kosel 1902; FA 1936 u. 2 (1978); Kürschner 1954 [Totenliste]; Österr. Musiker-Ztg. 6 (1898), 103.

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Adler, Max‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 02/04/2014]