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Bisenz, Bisenz, true Alexander
* 1962-02-2222.2.1962 Wien, † 2021-05-1515.5.2021 St. Pölten. Kabarettist und Parodist. B. stammte aus einer Schauspielerfamilie, begann nach dem frühen Tod seines Vaters jedoch zunächst als Autodidakt. Später nahm er privaten Schauspielunterricht und bildete sich in Mimik, Tanz, Parodie und Gesang fort. Erstes Engagement 1986 am Theaterforum Wien mit der Show Ewig junge Helden, großer Erfolg mit Gfrasta in der Wiener Kulisse. Seine Kunstfigur Alfred Wurbala, die ab Anfang der 1990er Jahre in den Programmen immer stärker in den Vordergrund trat, trug wesentlich zum Erfolg (zahlreiche Auftritte in Rundfunk und Fernsehen) bei. Ab 1988 verstärkt als Parodist, ab 1995, inspiriert durch Christian Ludwig Attersee, der das Cover für das Album Nix ist nix gestaltete, vermehrt – auch auf der Bühne – als Maler tätig. Erste CD 1991 (Auszuckte Gfrasta), 2011 Live-CD Österreich Frontal, 2010. 2017 unternahm er eine letzte Live-Tour unter dem programmatischen Titel Is Letzte, Kunstfigur A. Wurbala trat 2019 in einem Musikvideo von Seiler & Speer auf.
Ehrungen
Gold- und Platinauszeichnungen für sieben Alben; Jakob-Prandtauer-Preis für Wissenschaft und Kunst der Stadt St. Pölten 2001.
Werke
Shows: Ewig junge Helden, Auszuckt, Auszuckt 90, Auszuckte Gfrasta, Gnadenlos, Nix is nix, Aus’n Leben’n 97, Rawuzi-Kapuzi. Alben Auszuckte Gfrasta 1991, Zwa Gfrasta 1992, Gnadenlos 1993, Das Duell 1993 – gem. m. W. Ambros, Aus’n Leb’n 96 1996, Aus’n Leb’n 97 1997, Rawuzi Kapuzi 1998, Alfred Wurbala Late Night Show 2002, Absolut Gähnfrei 2007, Österreich Frontal 2010.
Literatur
Who is who in Öst. 1997; http://www.bisenz.at (5/2021); www.bisenz-malt.at (12/2011); https://noe.orf.at (5/2021).

Autor(en)
Barbara Boisits
Monika Kornberger
Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits/Monika Kornberger, Art. „Bisenz, Alexander‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 17.5.2021]