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Hopf, Hopf, true Hans
* 1916 -08-022.8.1916 Nürnberg/D, 1993 -06-2525.6.1993 München/D. Sänger (Tenor). Ausbildung an der Münchener MAkad. bei Paul Bender und in Oslo bei Ragnvald Bjarne. Operndebüt 1936, sang 1939–42 in Augsburg, 1942–44 am Deutschen Theater in Oslo, dann in Dresden, 1946–49 in Berlin, seit 1949 Mitglied der Münchener Oper. Ein langjähriger Gastvertrag band ihn an die Wiener Staatsoper, an der er auch 1955 während der Wiedereröffnungswoche den Kaiser in R. Strauss' Die Frau ohne Schatten verkörperte. H., der ebenso bei den Salzburger Festspielen mitwirkte, war 1951–66 ständiger Gast bei den Bayreuther Festspielen, 1952–64 in fünf Saisonen an der Metropolitan Opera in New York, weitere internationale Gastspiele führten ihn u. a. nach Mailand, London, Paris und an weitere Häuser in ganz Amerika. Der anfangs lyrische Tenor entwickelte sich sehr bald zu einem der meistgefragten Heldentenöre seiner Zeit. Seine wichtigsten Partien waren daher Rollen in Opern von Rich. Wagner und von Strauss, aber auch G. Verdis Othello. Nicht verwandt mit Gertraud H.
Ehrungen
Kammersänger.
Literatur
NGroveD 11 (2001); K-R 1997, 2000 u. 2002; sin [= W. Sinkovicz] in Die Presse 28.6.1993; Ulrich 1997; F-A 1 (1974); MGÖ 3 (1995).

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Hopf, Hans‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]


GND
Weiterführende Literatur (OBVSG)

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