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Horvath, Horvath, true Josef Maria
* 1931 -12-2020.12.1931 Pécs/H. Komponist. Orgelstudium am Jesuitengymnasium in Pécs, später studierte H. an der Budapester MHsch. Klavier (Diplom 1956), Dirigieren und Komposition sowie nach der Emigration nach Österreich 1956–59 an der Salzburger MAkad. Mozarteum bei C. Bresgen und Kurt Leimer (Klavier, Komposition, Elektronische Musik); bis 1964 als Konzertpianist tätig, seither Fokus auf Komposition. Ab 1979 Prof. für Musiktheorie und Neue Musik am Mozarteum; Mitglied der Cooperative für Computermusik; lebt in Salzburg. H. verbindet in seinen Werken „kompositorische Strenge [...] mit großer Klangschönheit“. Auftragswerke u. a. für den Österreichischen Rundfunk, die Salzburger Festspiele oder das Ensemble 20. Jahrhundert .
Ehrungen
Lilly-Lehmann-Medaille der Stiftung Mozarteum 1959; Erster Preis des Internationalen Komponistenwettbewerbs/Jeunesses Musicales in Montréal 1967; Förderungspreis der Theodor-Körner-Stiftung 1968; Förderungspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst 1973.
Werke
Orchesterwerke (Passacaglia, Symphonie Entropia); gem. m. I. Radauer und G. Wimberger Musik für Blasorchester und Tonband für die Salzburger Felsenreitschule; Kammermusik (Redundanz 1–3); Vokalwerke (Messe, Requiem, Lieder).
Literatur
MaÖ 1997; Goertz 1994; Salzburger KulturL 2001; W. Szmolyan in ÖMZ 25/7 (1970); Riemann 1972; http://oekb.musicaustria.a; www.wikipedia.org; www.doblinger-musikverlag.at (jeweils 2/2012).

Autor(en)
Barbara Boisits
Georg Demcisin
Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits/Georg Demcisin, Art. „Horvath, Josef Maria‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]