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Kaizar, Kaizar, true Peter
* 1952 -01-2727.1.1952 Wien. Komponist. Studium an der Wiener MHsch. (Gitarre bei K. Scheit, Musikpädagogik, Musikpublizistik), an der Univ. Wien (Musikwissenschaft, Germanistik, Anglistik) und an der Freien Univ. Berlin (Vergleichende Musikwissenschaft), in Wien privater Kompositionsunterricht bei A. Logothetis und arabische Musiktheorie bei Frahan Sabbagh; 1975–77 Musik- und Theaterkritiker, Lehrtätigkeit, 1995 Gründung des Klang Klan Orchesters. Außer seinem Interesse für Renaissance- und Barockmusik kennzeichnet K. eine „Auseinandersetzung mit dem musikalischen Element der Stille, der nichttemperierten Stimmung und der Hörbarmachung der Teiltonreihe: Konstruktion eines Monochords nach Pythagoras [...]. Geräuschmusik, Collagetechnik, Einflüsse von Minimalmusik, Rockmusik und modalen Strukturen“.
Werke
Weiningers Nacht 1986; Programm (Klangtheater, T: Beatrice Frey, F. F. Effenberger, 1986); Die Möwe (Thema mit 12 Variationen f. 3 Vl., Vc., Ziehharmonika 1987); São Paulo (Impression für Monochord, Stimme, Klanginstr. und Perkussion 1990); Spielfilm Die Göttin von Malta 1992–94; Impression über Wien 1996; Kammermusik, Lieder, Film- und Bühnenmusik.
Literatur
MaÖ 1997.

Autor(en)
Barbara Boisits
Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Kaizar, Peter‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]