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Lauermann, Lauermann, true Herbert
* 1955 -11-077.11.1955 Wien. Komponist und Musikpädagoge. Nach Privatunterricht bei E. Vogel in Stockerau/NÖ (1970–75) studierte er Musikerziehung (1975–79) und Komposition (1975–83, bei E. Urbanner) an der Wiener MHsch. 1976–94 war er als Musikerzieher in Stockerau tätig. Seit 1987 Lektor für Tonsatz und Gehörbildung an der MHsch. Wien, erhielt er dort 1996 eine Professur. Seine Werke sollen das Irrationale vermitteln, wobei das Streben nach Expressivität und neuen formalen Lösungen einen erklärten Stilpluralismus bedingen.
Ehrungen
Stipendium des Landes Niederösterreich 1979; Theodor-Körner-Preis 1980; Förderungspreis des Landes Niederösterreich 1982; Staatsstipendium für Komposition des Ministeriums 1981 u. 1985; Förderungspreis für Musik des Ministeriums 1990; Preis der Stadt Wien für Musik 2000 u. a.
Werke
Orchesterwerke (Desert 1990, Sinfonietta 1992/3, An die Sonne [Verbum IV] 1995), Kammermusik (Streichquartett 1982, Höhlenmusik 1991, Verbum III 1992); musikdramatische Werke (Das Ehepaar 1986, Wundertheater 1987/90, Die Befreiung 2001, Kar 1993/94, Kirchenoper Simon 1983), Vokalmusik (Motetus I 1986, Liederzyklus Zeit und Ewigkeit 1988, Stockerauer Kindermesse 1994).
Schriften
G. W. Gruber/H. L. in ÖMZ 49/10 (1994).
Literatur
MaÖ 1997 [mit WV]; Goertz 1994 [mit WV]; WV hg. v. R. Bonelli 1995; H. Krones in W. Gratzer/S. Mauser (Hg.), Mozart in der Musik des 20. Jh.s 1992; Erhart 1998, 178; MGÖ 3 (1995).

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Lauermann, Herbert‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]