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Lorenz Lorenz true (eig. Sülzenfuß), Max
* 1901 -05-1010.5.1901 (andere Daten falsch) Düsseldorf/D, † 1975 -01-1111.1.1975 Salzburg (andere Daten falsch). Sänger (Tenor). Ursprünglich Angestellter in einem Düsseldorfer Industriebetrieb, erhielt er Gesangsunterricht von Max Pauli in Köln/D, Ernst Grenzebach in Berlin und Karl Kittel in Bayreuth/D. Debütierte 1927 in Dresden/D und 1929 unter R. Strauss an der Wiener Staatsoper. Hier sang er 1929–33 und ab 1936 regelmäßig, dazwischen in Berlin. Ausgedehnte Gastspiele führten ihn u. a. an die New Yorker Met (erstmals 1930), nach Bayreuth (1933–43, 1952 und 1954), ans Royal Opera House Covent Garden in London, Mailand (erstmals 1938) und nach Südamerika. Bei den Salzburger Festspielen häufiger Gast, wirkte L. hier 1953 bei der UA von G. v. Einems Oper Der Prozess mit. 1962 nahm der als Wagner-Tenor gefeierte L. seinen Bühnenabschied und wirkte anschließend noch als Lehrer am Mozarteum in Salzburg und in Wien.
Gedenkstätten
Ehrengrab (Zentralfriedhof Wien).
Ehrungen
Ritterkreuz I. Klasse des Schwedisch-königlichen Vasa-Ordens 1936; Preußischer Kammersänger; Commendatore 1938; Österr. Kammersänger 1946; Ehrenmitglied der Dresdener Staatsoper 1957; Ehrenmitglied der Berliner Staatsoper 1957; Österr. Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse 1959; Ehrenmitglied der Wr. Staatsoper 1962; Richard Wagner-Medaille Bayreuth 1963; Verdienstkreuz I. Klasse der Bundesrepublik Deutschland 1967; Jubiläumsring des darstellenden, künstlerischen Personals der Wr. Staatsoper 1967; Ehrenmedaille in Gold der Stadt Wien 1967.
Literatur
W. Herrmann, M. L. 21981; NGroveD 15 (2001); K-R 1997, 2000 u. 2002; Riemann 1961 u. 1975; Czeike 3 (1994); Personenlex. Öst. 2001; Ackerl/Weissensteiner 1992; Kosch 2 (1960); F-A 1936 u. 2 (1978); Slg. Moißl.

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Lorenz (eig. Sülzenfuß), Max‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]


GND
Weiterführende Literatur (OBVSG)

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