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Salesianer
1859 von Johannes Don Bosco (1815–88) gegründete Kongregation (nicht identisch mit den Oblaten des hl. Franz von Sales), seit 1919 in Österreich. Die Spiritualität der S. besteht im Engagement für sozial und materiell unterprivilegierte Jugendliche, zuerst in und um Turin/I, heute (2005) v. a. auch in der „Dritten Welt“ (z. B. Lateinamerika). Im Rahmen der pastoralen und pädagogischen Unterstützung junger Menschen, die aufgrund ihrer sozialen Herkunft als arbeits- und orientierungslose Randgruppen kaum eine Chance auf ein sinnvolles Leben haben, spielt auch Musik und Musizieren eine wichtige Rolle. Das Kirchengesangbuch der S. Unser Singebuch (21958) trägt mit z. T. neuen Liedern den Idealen der Jugendmusikbewegung Rechnung.

Die S.innen (1610 vom hl. Franz v. Sales gegründet) erhielten ab 1715 durch Amalie Wilhelmine, die Witwe Josephs I., eine Kirche und ein Kloster des Ordens der Heimsuchung Mariä in Wien III (Rennweg), wo sie ein Erziehungsinstitut für adelige Mädchen führten.


Literatur
Czeike 5 (1997); ÖL 1995; SK 28/2 (1980/81), 90; www.donbosco.at (5/2004).

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Salesianer‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 30/05/2004]