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Skorzeny, Skorzeny, true Fritz
* 1900 -12-1515.12.1900 Wien, 1965 -09-2020.9.1965 München/D. Komponist, Musikkritiker. War Autodidakt und erhielt Privatunterricht in Violine und Komposition (von C. Horn). Mit 15 Jahren war er Preisträger bei einem Jugendmusikwettbewerb. Er gab Privatstunden und war als Musikkritiker (1938–45 für das Neue Wiener Tagblatt, ab 1950 für die Neue österreichische Tageszeitung) tätig. Als (freischaffender) Komponist erreichte S. in seinen kammermusikalischen Werken die „Synthese bodenständigen Musikantentums und einer Tiefgründigkeit“, die an H. Pfitzner erinnert.
Ehrungen
Österr. Staatspreis 1955; Theodor-Körner-Preis u. Prof.-Titel 1961; Österr. Ehrenkreuz f. Kunst u. Wissenschaft I. Klasse 1965.
Werke
Vokalmusik (Das Karussel f. Männerchor u. Orch. [T: Rainer Maria Rilke] 1942; Zyklus Ein Lebensfrühling f. Sopran u. Orch. 1943), a-cappella-Chöre (Praterfrühling 1956), Lieder (3 Lieder nach Morgenstern 1956); Orchesterwerke (Symphonische Suite 1952; Konzert f. Ob., Streicher u. Hf.); Kammermusik (3 Streichquartette, Streichtrio, Werke f. V. u. Kl.: Phantasie-Sonate A-Dur 1950).
Literatur
MGG 12 (1965) u. 16 (1979), 1711; Riemann 1975; Kürschner 1954; ÖMZ 20 (1965), 554; MaÖ 1997; DBEM 2003; W. Szmolyan in ÖMZ 25/5 (1970); F-A 2 (1978); MGÖ 3 (1995).

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Skorzeny, Fritz‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]


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Weiterführende Literatur (OBVSG)

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