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Fuchs, Fuchs, true Aloys Anton
* 1799 -06-2222.6.1799 Raase/Mähren (Rázová/CZ), 1853 -03-2020.3.1853 Wien. Musikforscher und -sammler. Erster Musikunterricht bei seinem Vater Philipp, ab 1811 Sängerknabe im Minoritenkloster in Troppau. 1816–23 Studium der Philosophie und Rechtswissenschaften in Wien. Beamter im Hofkriegsrat, Mitarbeiter von R. G. Kiesewetter. Ab 1829 Mitglied der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, 1836–53 Sänger (Bass) der Hofmusikkapelle. Widmete sich in ausführlichen Studien der Wiener Musikgeschichte. Seine große Musikbibliothek und Autographensammlung (Werke von Komponisten ab dem 16. Jh., v. a. von J. S. Bach, G. F. Händel, Chr. W. Gluck, J. Haydn, W. A. Mozart, L. v. Beethoven sowie autographe Belege zu kleineren Meistern), die als eine der wertvollsten und größten Privatsammlungen Europas galt, ging nach seinem Tod großteils an die Deutsche Staatsbibliothek Berlin, z. T. aber auch an das Stift Göttweig. Auf Grundlage seiner Bibliothek erstellte F. ein Haydn- und Gluck-Verzeichnis, machte sich um Expertisen auf dem Gebiet der musikalischen Handschriftenkunde verdient und machte durch eigene Kopien Quellen für wissenschaftliche Studien und Ausgaben zugänglich.
Schriften
zahlreiche Schriften über Musik.
Literatur
NGroveD 9 (2001); ÖL 1995; LdM 2000; MGG 4 (1955); R. Schaal in Mf 15 (1962) u. 16 (1963); R. Schaal in Veröff. der Komm. f. Mf. 5 (1966); R. Schaal in MozartJb 1989/90; F. W. Riedel in W. Brennecke/H. Haase (Hg.), Hans Albrecht in Memoriam 1962; F. W. Riedel in Mf 15 (1962) u. 16 (1963); SchubertL 1997.

Autor(en)
Andrea Harrandt
Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Fuchs, Aloys Anton‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]


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Weiterführende Literatur (OBVSG)

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