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Kirchentrio
Trivialer Begriff für die Kombination von zwei gleichartigen Oberstimmen und einem Fundamentbass (Generalbass); charakteristisch für die Musik des Barock im Allgemeinen und die barocke Kirchenmusik im Besonderen. Das am deutlichsten in der Triosonate ausgeprägte Prinzip (z. B. 2 Violinen und Gb.) ist nicht nur in der Kirchenmusik (Franziskanermesse, aber auch W. A. Mozarts Orchester zu seiner Kirchenmusik) über die Barockzeit hinaus (besonders in der sog. Landmesse) wirksam geblieben, sondern auch von großer Bedeutung für die österreichische Volksmusik geworden.
Literatur
MGÖ 2 (1995).

Autor(en)
Rudolf Flotzinger
Empfohlene Zitierweise
Rudolf Flotzinger, Art. „Kirchentrio‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]