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Lebert, Lebert, true Hans (Johann Artur)
* 1919 -01-099.1.1919 Wien, 1993 -08-2020.8.1993 Baden/NÖ. Schriftsteller und Sänger (Tenor). Der Neffe Alban Bergs erhielt bei Otto Waldner Gesangsausbildung (daneben auch als Maler). 1935–50 war er an verschiedenen österreichischen und deutschen Bühnen als Heldentenor (v. a. Wagner-Sänger) engagiert. Während des Zweiten Weltkriegs war L. aktiv im österreichischen Widerstand tätig (1941 angeklagt), danach begann er seine schriftstellerische Laufbahn (1946 Veröffentlichung der ersten Gedichte). In seinen Romanen setzte er sich mit dem Faschismus und dessen Verdrängung im heimatlichen Milieu auseinander. Mitglied des österreichischen PEN-Clubs und k. M. der Secession.
Ehrungen
Förderungspreis der Stadt Wien 1953; Theodor Körner-Preis 1961; österr. Staatspreis 1962; Kulturpreis des Landes Niederösterreich 1966; Stifter-Medaille 1968; Preis der Stadt Wien 1973; Prof.-Titel 1976; Grillparzer-Preis 1992.
Werke
Romane (Die Wolfshaut 1960, Der Feuerkreis 1971); Erzählungen; Gedichte; Dramen, Hörspiele.
Literatur
Czeike 4 (1995); Ackerl/Weissensteiner 1992; Personenlex. Öst. 2001; Who is who in Öst. 1987/88 u. 1997.

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Lebert, Hans (Johann Artur)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]