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Levi, Levi, true Hermann
* 1839 -11-077.11.1839 Gießen/D, † 1900 -05-1313.5.1900 München/D. Dirigent. Sohn eines Rabbiners. Ausbildung bei V. Lachner und 1855–58 bei Moritz Hauptmann und Julius Rietz am Konservatorium in Leipzig/D. 1859 Musikdirektor in Saarbrücken/D, Dirigent an der Oper in Mannheim/D, 1862–64 Kapellmeister in Rotterdam/NL. 1864–72 Hofkapellmeister in Karlsruhe/D. 1869 wurde ihm die Hofkapellmeisterstelle von H. Esser in Wien angeboten. 1872–96 Hofkapellmeister in München, wo er sich als Dirigent in Oper und Konzert internationales Ansehen erwarb. War er zunächst für J. Brahms eingetreten, so wurde er nach der Bekanntschaft mit Rich. Wagner zu einem fanatischen Anhänger der Bayreuther Festspielidee (1882 UA des Parsifal). Er setzte sich auch erfolgreich für die Werke A. Bruckners ein und leitete u. a. die Münchner EA von dessen 7. Symphonie (1885).
Ehrungen
Bayerischer Generalmusikdirektor 1894; zahlreiche preußische und bayerische Auszeichnungen.
Werke
Klavierwerke, Lieder; Übersetzungen und Bearbeitungen.
Literatur
MGG 8 (1960); NGroveD 14 (2001); F. Haas, Zwischen Brahms und Wagner: der Dirigent H. L. 1995; MGÖ 3 (1995); R. Schneider, Kapellmeister L. Eine Novelle 1989.

Autor(en)
Andrea Harrandt
Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Levi, Hermann‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]


GND
Weiterführende Literatur (OBVSG)

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