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Lindpaintner, Lindpaintner, true Peter Joseph von
* 1791 -12-088.12.1791 Koblenz/D, † 1856 -08-2121.8.1856 Nonnenhorn am Bodensee/D. Komponist. Sohn eines Sängers, der in Diensten des Erzb.s von Trier/D stand. Ersten Violinunterricht erhielt er ab 1798 von G. Anton Plödterl in Augsburg/D, wo er auch die Jesuitenschule besuchte. Ab 1806 betrieb L. Kompositionsstudien in München bei P. v. Winter, 1811 schrieb er seine erste Oper. 1812–18 Musikdirektor am Münchner Isartheater, während dieser Zeit Kontrapunktstudien bei Jos. Graetz, einem Schüler M. Haydns; 1819 Hofkapellmeister in Stuttgart/D. 1818 debütierte L. als Opernkomponist in Wien, 1829 hatte er hier mit Der Vampyr einen durchschlagenden Erfolg, und 1839 traf er R. Schumann in Wien. Obwohl er mit seiner Stellung nicht zufrieden war und 1839 Kapellmeister am Wiener Hofoperntheater werden sollte, blieb er bis zu seinem Tod in Stuttgart.
Ehrungen
Ehrenmitglied der GdM 1836; Ritterkreuz des Ordens von Württemberg 1844 (damit der persönliche Adelstitel verbunden).
Werke
Opern (Die Macht des Liedes, Der Bergkönig, Der Vampyr); Ballette; 2 Oratorien; Messen; Lieder (Fahnenwacht, Roland); Instrumentalwerke.
Literatur
NGroveD 14 (2001); MGG 8 (1960); Riemann 1961; F-A 1936; Weissenbäck 1937; R. Fischer (Hg.), Dt. Chormeisterbuch 1925; R. Hänsler, P. L. als Opernkomponist, Diss. Stuttgart 1928; E. Schenk in [Fs.] J. Schmidt-Görg 1957.

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Lindpaintner, Peter Joseph von‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]

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