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Prohaska, Prohaska, Jaro (Jaroslav): Brüder
Jaro (Jaroslav): * 1891 -01-2424.1.1891 Wien, 1965 -09-2828.9.1965 München/D. Sänger (Bariton). ). War 1898–1906 Alt-Solist im Chor D. Peterlinis (Wiener Sängerknaben). Er studierte Musik bei O. Müller und wurde 1907 Organist und 1909 Regens chori an St. Thekla (Wien IV). Nach Kriegsgefangenschaft (1915–18) war er Chordirigent in Wien und studierte Gesang an der MAkad. J. P. war 1922–25 in Lübeck/D, 1925–31 in Nürnberg/D (lt. Riemann auch in Prag) und 1931–52 an der Berliner Staatsoper engagiert. 1947–59 war er an der Berliner MHsch. tätig, ab 1952 als Direktor der Opernschule. Zahlreiche Gastspiele (u. a. 1933–44 Bayreuther Festspiele, 1934–37 Wiener Staatsoper).
Ehrungen
preußischer Kammersänger 1934; Prof.-Titel 1952.
Werke
Pastoralmesse, geistliche Chorwerke, Lieder.
Literatur
MGG 10 (1962); K-R 1997; NGroveD 20 (2001); Riemann 1961 u. 1975; Kürschner 1954; InterpretenL 1992, DBEM 2003; Kosch 3 (1992); F-A 2 (1978).


Paul Georg: * 9.4.1903 Wien, † 2.6.1989 Graz. Violoncellist, Bibliothekar und Pädagoge. War Sängerknabe in Wien und studierte 1922–28 an der MAkad. u. a. bei Franz Schmidt. Spielte 1926–28 im Orchester der Wiener Staatsoper und war dann Solocellist an den Landestheatern Neustrelitz/D, Salzburg (ab 1932) und Innsbruck (1938/39). 1939 wurde er an die MHsch. Graz-Eggenberg berufen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er am Wiederaufbau des Steiermärkischen Landeskonservatoriums beteiligt (ab 1948 Leiter der Bibliothek), Lehrer an der MSch. Kapfenberg, Mitglied des Wünsch-Quartetts und Duopartner von G. Eisel.


Ehrungen
Ehrenkreuz Litteris et artibus 1964.
Literatur
Kürschner 1954; StMl 1962–66; Mitt. Archiv MUniv. Graz.

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Prohaska, Brüder‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 07/06/2004]


GND
Prohaska, Jaro (Jaroslav)
Weiterführende Literatur (OBVSG)
GND
Prohaska, Paul Georg
Weiterführende Literatur (OBVSG)

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