Logo IKM
OeML Schriftzug
Logo OeML
Logo Verlag

Schöpf, Schöpf, Alois: Familie
Alois: * 1796 -03-033.3.1796 Oberhofen im Inntal/T, 1865 -11-2121.11.1865 Neumarkt/Südtirol (Egna/I). Lehrer und Organist. Absolvierte 1813 die Lehramtsprüfung in Innsbruck und unterrichtete zunächst ein Jahr in Oberhofen und danach in Seefeld/T. 1830 kam er als Lehrer und Organist nach Zams/T, 1839 nach Neumarkt. Sch. setzte sich sehr für eine Unterrichtsreform ein.
Ehrungen
Silbernes Verdienstkreuz mit der Krone 1865.
Werke
Gedichte, Volkslieder.


Sein Sohn P. Johann Baptist OFM (Franz Sales): * 29.1.1824 Seefeld, † 20.2.1863 Bozen (Bolzano/I). Mundartforscher, Geistlicher, Komponist. Besuchte die Gymnasien in Innsbruck, Hall/T und Roveredo (Rovereto/I) und trat 1842 in Salzburg in den Franziskanerorden ein; 1847 Priesterweihe in Innsbruck. Ab 1849 unterrichtete Sch. am Bozener Obergymnasium und wirkte als Kanzelredner sowie Organist an der Franziskanerkirche. Er widmete sich v. a. der Linguistik und beteiligte sich an den Forschungen des Heimat-, Sagen- und Sprachforschers Vinzenz v. Zingerle


Werke
Messen, Litaneien, Motetten, Stabat mater, Tantum ergo, Oratorium (Tod Jesu), Marienlieder.
Werke
Schr: Tirolisches Idiotikon 1866 (vollendet v. A. J. Hofer); kunstgeschichtliche u. historische Studien; Arbeiten über die Tiroler Mundart; Gedichte u. Erzählungen.
Literatur
E. Knapp, Kirchenmusik Südtirols 1993; E. Knapp, Kirchenmusik Südtirols. Ergänzungsbd. 1997; ÖBL 11 (1999); K. Drexel/M. Fink (Hg.), Musikgesch. Tirols 2 (2004); Wurzbach 31 (1876).

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Schöpf, Familie‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]