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Jonas, Jonas, true Oswald
* 1897 -01-1010.1.1897 Wien, 1978 -03-1919.3.1978 Riverside/CA (USA). Musikwissenschaftler. 1915–22 Privatschüler von H. Schenker, seit 1915 Klavierschüler von M. Violin. Jusstudium an der Univ. Wien (1921 Dr.). 1930–34 Lehrtätigkeit am Sternschen Konservatorium in Berlin, publizistische Tätigkeit bei der Allgemeinen Musikalischen Zeitung und der Zeitschrift für Musikwissenschaft. In Wien Mitbegründer des Schenker-Instituts am Neuen Wiener Konservatorium und der Zeitschrift Der Dreiklang (mit F. Salzer). 1938 Emigration (Exil) in die USA. 1942–65 Lehrtätigkeit an der Roosevelt Univ. in Chicago. 1962–65 und 1973–75 Lehrtätigkeit an der Wiener MAkad. (Liederkurs, Musikalische Analyse und Interpretation). Ab 1965 Prof. an der Univ. of California in Riverside/CA. Lehrte auch an den Univ.en in Tübingen, Hamburg, Warschau und Bern. In den letzten Lebensjahren arbeitete J. v. a. am Schenker-Nachlass.
Schriften
Das Wesen des musikalischen Kunstwerks. Einführung in die Lehre Heinrich Schenkers 1934; Hg. der engl. Übersetzung der Übersetzung der Harmonielehre Schenkers 1954; Hg. der engl. Übersetzung der Einführung in die Lehre Heinrich Schenkers 1982; Hg. von Beethoven: die letzten Sonaten 1970–72; zahlreiche Schriften zu Beethoven, Harmonielehre usw.
Literatur
NGroveD 13 (2001); MGÖ 3 (1995); Orpheus im Exil 1995; H. Federhofer, H. Schenker. Nach Tagebüchern und Briefen in der O. J. Memorial Collection 1985.

Autor(en)
Andrea Harrandt
Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Jonas, Oswald‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]