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Petzmayer, Petzmayer, true Johann
* 1803 -03-1818.3.1803 Zistersdorf/NÖ, 1884 -12-2929.12.1884 München/D. Zitherspieler. Gastwirtssohn, spielte zunächst Violine, dann auf einer 17-saitigen Zither, erfand ca. 1823 die Streichzither, mit der er eine Virtuosenlaufbahn einschlug. Er trat in adeligen Häusern wie auch vor Franz I. auf, gastierte in Graz, Pest (Budapest) und Linz und unternahm Konzertreisen in mehrere Länder, v. a. Deutschland (trat u. a. 1834 gemeinsam mit den Schwestern Elßler am Hof zu Berlin auf). Ca. 1838 wurde P. vom Vater der späteren K.in Elisabeth, Herzog Maximilian in Bayern („Zither-Maxl“), den er auch unterrichtet hatte, zum Kammervirtuosen ernannt und begleitete ihn auf Reisen nach Palästina, Kleinasien, Griechenland und Ägypten. P. ist die große Verbreitung der Zither in Deutschland zu verdanken. Er hinterließ neben fünf Primzithern eine Elegiezither und seine erste, 1823 gebaute Streichzither (heute in Leipzig/D).
Gedenkstätten
J. P.-Medaille, auf Lebenszeit vergeben vom Zither- und Volksmusik-Landesverband Bayern, Dachau/D.
Werke
eigene Kompositionen und Bearbeitungen bekannter Werke, jeweils f. Zither; Lieder.
Literatur
Erhart 1998; ÖBL 8 (1983); DBEM 1 (2003); NGroveD 14 (1980); Wurzbach 22 (1870); C. Gruber in Saitenspiel 36 (1996); J. E. Bennert, Illustrirte Gesch. der Zither 1881; Flotzinger 1988.

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Petzmayer, Johann‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]

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