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Czerwenka, Czerwenka, true Oskar
* 1924 -07-055.7.1924 Linz, † 2000 -06-011.6.2000 Vöcklabruck/OÖ. Sänger (Bass). Aufgewachsen in Vöcklabruck. Zunächst Welthandelsstudium, dann private Gesangsausbildung bei O. Iro in Wien, Debüt 1947 in Graz. 1951–86 Mitglied der Wiener Staatsoper, sang auch häufig an der Volksoper Wien. Er gastierte bei den Salzburger Festspielen (zuerst 1952) und an allen großen Opernhäusern, u. a. 1958 schon an der Metropolitan Opera in New York/USA. Er beherrschte 75 Partien und war besonders erfolgreich als Ochs auf Lerchenau (Rosenkavalier), Waldner (Arabella), La Roche (Capriccio), Osmin (Entführung) und Kezal (Verkaufte Braut), wirkte auch bei den UA.en von G. v. Einems Der Prozeß, Werner Egks Irischer Legende und Giselher Klebes Jacobowsky und der Oberst mit und war als Lieder-, Konzert- und Oratoriensänger geschätzt. In den 1990er Jahren trat er noch als Tevje im Musical Anatevka auf. Cz. war auch als Maler und Illustrator bekannt (Ausstellungen in München, Wien, Graz, Salzburg).
Ehrungen
Kammersänger 1962; Prof.-Titel 1976; Ehrenring und Girardi-Medaille Graz; Ehrenring, Ehrenmitglied Wiener Staatsoper 1983; Goldenes Verdienstzeichen Oberösterreich; Ehrenbürger Vöcklabruck 1999.
Schriften
Wo’s mir schmeckt. Eine kulinarische Reise durch Oberösterreich und Salzburg 1982; Lebenszeiten: Ungebetene Briefe 1988.
Literatur
F. Zamazal in OÖKulturbericht 2000, Folge 7; K-R 1997 u. 2002 (falsches †-Datum); Die Presse 3.6.2000; Who is who in Öst. 1997; NGroveDO 1 (1992); [Kat.] 100 Jahre Wr. Oper 1969.

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Czerwenka, Oskar‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]


GND
Czerwenka,
Weiterführende Literatur (OBVSG)

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