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Grienauer, Grienauer, true Alois
* 1850 -01-1212.1.1850 [Kosch, Ulrich: 1851] Perchtoldsdorf/NÖ, † 1937 -03-1616.3.1937 Wien. Sänger (Bariton). Besuchte 1869/70 das Konservatorium der GdM (Studien bei M. Marchesi) und war 1870/71 Bassist an der Wiener Hofoper. 1873 gab er sein Debüt in Salzburg, weitere Engagements führten ihn nach Laibach (1874), Arnheim/NL (1875–77), Salzburg (1877/78), Graz (1878–80), Gent/B (1880/81), Nürnberg/D (1881/82), Darmstadt/D (1882/83), Straßburg (Strasbourg/F; 1883/84), Frankfurt am Main/D (1884–87), Hamburg/D (1887/88), New York/USA (1888/89), Köln/D (1890/91) und Hannover/D (1893/94). Ab 1891 gab er fast nur mehr Gastspiele. Nach seinem Bühnenabschied wirkte er 1897–1900 als Prof. für Gesang am Konservatorium der GdM. Im Haus seines Bruders Karl in Perchtoldsdorf verbrachte Fr. Schmidt die Jahre 1888–90, G. engagierte den jungen Schmidt zeitweise als Klavierbegleiter. Er widmete sich v. a. den Werken Rich. Wagners und wirkte in der amerikanischen EA von Das Rheingold mit.
Literatur
K-R 1997 u. 2000; DBEM 2003; Kosch 1 (1953); Ulrich 1997; eigene Recherchen (Jahresberichte des Konservatoriums der GdM).

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Grienauer, Alois‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 10/11/2006]

MEDIEN
Wissenschaft und Kunst in der dt. Ostmark 1938, 715
Wissenschaft und Kunst in der dt. Ostmark 1938, 715

GND
Weiterführende Literatur (OBVSG)
GND
Grienauer,
Weiterführende Literatur (OBVSG)

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