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Heinz aus Wien
Deutschsprachige Rockgruppe. 1995 von Michael Gaissmaier (Gesang, Gitarre), Cornelius Dix (Bass), Bernd Jungmair (Schlagzeug) und Helmuth Brossmann (Gitarre, Gesang) als Heinz gegründet, aus rechtlichen Gründen später in H. a. W. umbenannt. Mit dem Song Alles Gute, FM 4, das H. a. W. dem einzigen österreichweiten Jugendmusiksender FM 4 widmete, gelang der Gruppe ein erster Hit. 1996 erschien das Debütalbum Welsfischen am Wolgadelta, Ende des Jahres Tournee durch Deutschland. 1997 zweites Album Elektroboot, bitte der laut Hamburger Post „besten Schülerband Österreichs“, Tourneen mit britischen Popgruppen. 1998 Zusammenarbeit mit der Wiener Hip-Hop-Formation Schönheitsfehler, es entstand die Coverversion Mein Ruf ist im Eimer des Bloodhound Gang-Hits Fire Water Burn, gemeinsame Österreich-Tournee. 2003 verließ H. Brossmann die Band, als neue Gitarristen wurden Pauli Wallner (auch Sänger der Band Jugendstil) sowie Markus Gartner engagiert. 2007 kam es zur Gründung eines eigenen Labels Herr Heinz Records. Ein Jahr darauf wurde die Nummer Wunder von Wien als Soundtrack für die Dokumentation Das Wunder von Wien: Wir sind Europameister ausgewählt. Bis 2007 Veröffentlichung weiterer sechs Alben, begleitet von reger Konzerttätigkeit in Österreich und Deutschland (u. a. gemeinsam mit den Sportfreunden Stiller und Herbstrock). 2011 nahmen H. a. W. an der österreichischen Vorausscheidung für den Eurovision Song Contest teil. H. a. W. schreiben eingängige Melodien mit teilweise witzigen Texten, die der Teenie-Generation aus der Seele sprechen.
Ehrungen
Nominierungen für den Amadeus Austrian Music Award 2001, 2002 und 2003.
Werke
CDs Welsfischen am Wolgadelta (1996), Elektroboot, bitte (1997), Pasadena (2000), Karate Karate (2002), Live In Mexico (2003), It’s a Crazy World (2005), It’s a crazy Remix Album (2006), Die bunten Fahnen gehen über die Welt (2007), Heinz (2012), Am Rio Grande (2014), Grau in grau in Stadt (2017); Singles Zeiten mit dir (2002), So wie dieser Tag (2002), Ode an die Welle (2002), Lässig sein/Mono (2001), Lieb im Prinzip (2000), Mein Ruf ist im Eimer (gem. m. Schönheitsfehler, 1998), Schön (1998), (Ich wär gern) Johnny Depp (1997), Schlafen ohne dich (1996).
Literatur
www.heinzauswien.com (5/2017); www.vol.at (12/2002); www.sra.at (12/2002); http://de.wikipedia.org (5/2017).

Autor(en)
Monika Kornberger
Georg Demcisin
Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger/Georg Demcisin, Art. „Heinz aus Wien‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 22/05/2017]