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Koschat, Koschat, true Thomas
* 1845 -08-088.8.1845 Viktring/K, † 1914 -05-1919.5.1914 Wien. Komponist. Studierte Chemie an der Wiener Technischen Hsch. (1865–1867, dann abgebrochen). War danach Chorsänger (und Solist) an der Wiener Hofoper, ab 1874 in der Domkapelle zu St. Stephan und 1878–1913 in der Hofkapelle (Hofmusikkapelle). Gründete das K.-Quintett (meist nur Männerstimmen), das 1877–1906 bestand und mit dem er auf Reisen durch ganz Europa und Amerika ging. K. diente beim IR Nr. 7 in Graz. Seine (auch für Blasorchester bearbeiteten) Lieder für Männerquartett (ab 1871 entstanden) sind „im Kärntner Volkston“ (s. Abb.) gehalten (Kärntnerlied); die Texte stammen meist von K. selbst. Sie riefen bereits zu seinen Lebzeiten bei Volksliedforschern wie J. Pommer Widerspruch hervor.
Gedenkstätten
Gedenktafel in Strobachgasse 2 (Wien V); Gedenktafel in Pörtschach (s. Abb.); K.gasse (Wien XIX, Graz XIV, Weiz/St); K.-Museum in Klagenfurt 1934; Ehrengrab der Stadt Klagenfurt.
Ehrungen
Ehrenmitglied der Hofoper 1907.
Schriften
Musik [in Kärnten] in Die Österr.-Ungar. Monarchie in Wort und Bild (1891).
Werke
Singspiele; Chorwerke; Werke für Blasmusik (Wörther-See-Marsch); Männerquartette (Verlåssen bin i 1874, ’s Röserl vom Wörther See 1879).
Literatur
MGG 7 (1958); ÖBL 4 (1969); Lang 1986; Suppan 1994; Riemann 1959; Czeike 3 (1994); F-A 1936; K. Krobath, Th. K. 1912; Slg. Moißl.

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Koschat, Thomas‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]