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Lang, Lang, true Andy Lee (eig. Andreas)
* 1965-07-2626.7.1965 Wien. Pianist, Komponist, Sänger. Ab dem 6. Lebensjahr klassischer Klavierunterricht. 1985 Gründung der ersten Band (Rock ’n’ Roll Rats) nach dem Vorbild von Jerry Lee Lewis, neue Band 1988, Radio und Fernsehauftritte. 1990 erste CD-Produktion Back To Rock’n Roll, 1991 Neubeginn mit der Band The Nighthawks, die Eigenkomposition Texas Train wurde von einigen US-Radiostationen gesendet, Auftritte mit internationalen Größen des Rock ’n’ Roll folgten. 1993 gelang ihm als „Ersatz“ für den erkrankten J. L. Lewis bei Konzerten in Zürich und Wien der internationale Durchbruch, der zum Beinamen „der österreichische Botschafter des Rock ’n’ Roll“ (Rock und Pop in Österreich) führte. Ab 1995 Zusammenarbeit mit der Showband The Spirit, mit der L. zahlreiche populäre Shows gestaltete. 1997 musikalische Leitung und Hauptrolle im Musical Elvis Forever, 2000 Darsteller in G. Brödls Musical Be-Bop A Lulatsch ’59 im Wiener Metropol. 2004 Aufnahme als erster Österreicher in die American Hall Of Fame. 2005 Darsteller im Musical Strangers In The Night im Wiener Metropol, Produzent von The Story of Rock’n Roll für das Theater der Jugend. Nach einer gesundheitsbedingten Pause 2008 Comeback mit Hotter Than Ever im Wiener Metropol und Rückkehr auf die Musicalbühne mit dem „Bluesical“ Wien hat den Blues. Es folgten mehrere weitere Showproduktionen, Mitwirkung bei verschiedenen Musicals (Go West, Strangers In The Night, Go West Again, Die Wonderboys von Hernois), Tourneen und Fernsehauftritte. 2015 feierte L. sein 30-jähriges Bühnenjubiläum u. a. mit einer Promotion-Tour und Open-Air-Konzerten. Außerdem großes soziales Engagement, v. a. in Afrika.
Ehrungen
Goldenes Mikrophon 1991; International Personality Of The Year Award Cambridge 2001 für das Album Together; American Medal Of Honor 2002; Goldenes Ehrenzeichen der Stadt Wien 2004; Top 100 Musicians England 2005 (für Viva Las Vegas Vol. 1); Nominierung für den Amadeus Austrian Music Award 2006; Austrian Country Music Federation Awards 2013 (für das beste Album Country Christmas) u. 2015 (als bester Country-Sänger des Jahres und für das beste Country Album Singin’ The Blues); Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich 2015; Großes Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich 2016.
Werke
CDs Back To Rock’n Roll 1990, Rockin’ Piano Man 1991, Back in Town 1993, Rockin’ Christmas 1994, 10th Anniversary-Live 1995, That’s Entertainment 1995, Duets 1997, Elvis Forever 1997, Rock‘n Roll Party 1998, Greatest Live Hits 1998, American Christmas 1999, Together 2001, Live By Request 2002, The Very Best of Viva Las Vegas, Vol. 1 und Vol. 2 2004, Hotter Than Ever 2008, Wien hat den Blues 2008, RockinZ With My Friends 2009, Goes Country 2010, Still Rockin Live Chapter One 2011, Still Rockin’ Live Chapter Two 2012, Country Christmas 2012, Radio-Singles Tennessee Christmas und Santa’s Flying A 747 Tonight 2012, Up On The Roof 2012, A. L. L. Sings Eddy Arnold 2013, Country Christmas 2013, My Kinda Life 2014, Singing’ The Blues – Remember Marty Robbins 2015, Christmasville USA 2016; DVD A. L. L. & The Spirit – Live in Concert 2015.
Literatur
www.andyleelang.at (10/2017); Lang 1996; www.sra.at (11/2003); Der Standard 5.10.2004; www.wikipedia.org (10/2017)

Autor(en)
Monika Kornberger
Johanna Kohler
Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger/Johanna Kohler, Art. „Lang, Andy Lee (eig. Andreas)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 27/04/2018]