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Oberkanins, Oberkanins, true Ingrid Maria
* 1964-09-088.9.1964 Alberndorf/OÖ. Schlagzeugerin. In ihrer Jugendzeit Klavier- und Schlagzeugunterricht, 1979–84 Besuch des Musikgymnasiums in Linz. Nach der Matura studierte sie bis 1991 die Fächer Lehramt Musikerziehung/Geschichte und Sozialkunde (Univ. Wien) sowie 1986–90 klassisches Schlagwerk an der MHsch. Wien. Nach Abschluss des Studiums Unterricht in Jazz und außereuropäischer Rhythmik bei internationalen Künstlern in Brasilien (Dudu Tucci), Kuba (Jose Eladio Amat) und Westafrika (Famadou Konate). Ihr musikalischer Fokus liegt in den Bereichen Jazz und Worldmusic. Außerdem arbeitet sie als Musikerin und Komponistin regelmäßig an verschiedenen Projekten im Bereich, Theater, Literatur, Neue Musik, Film und freie Improvisation. Als Orchestermusikerin war sie mehrere Jahre im Jeunesse Orchester Linz unter F. Welser-Möst und im Jungen Orchester Wien unter H. Reiter tätig, darüber hinaus musikalische Zusammenarbeit mit zahlreichen Künstlern und Ensembles, u. a. mit dem Vienna Art Orchestra, C. Muthspiel, dem Janusensemble, E.O.S., Strange ahead, Annett4tett, Lia Pale, I. Riedler und der Schauspielerin Brigitte Karner. Zudem ist O. Mitglied in mehreren Bands (u. a. L’ardeur, Out of blue, Pannonisches BlasOrchester, Sabina Hank Orchestra, Célia Mara Potencia X) und tritt bei internationalen Jazzfestivals auf. 2002 gründete sie gemeinsam mit den Schweizer Schlagzeugerinnen Natalie Dietrich und Jacqueline Ott Yesilalp das Percussiontrio Rhythmusa. Seit Herbst 2004 unterrichtet sie als Lehrbeauftragte für Percussion und Mallets an der MUniv. Wien. Daneben leitet sie Workshops und Weiterbildungen im Bereich Rhythmus und Percussion.
Ehrungen
Hans Koller Jazzpreis als „Side(wo)man of the Year“ 2004.
Schriften
Neue Musik im Umfeld des Art Club, Dipl.arb. Wien 1991.
Werke
CDs: mit dem Vienna Art Orchestra: American Rhapsodie, A Tribute to George Gershwin 1998, All that Strauss 2000; mit Célia Mara: Jazz for Kosovo, Necessario 1999; mit C. Muthspiel: Harmonices Mundi, Linzer Klangwolke 2001; mit Bass Doublings: Essence of Sweetness 2001; mit Agnes Heginger: Songs and other noices 2001; mit Miki Skuta: Identity 2002; mit dem Annett4tett: Hear i am 2003; mit S. Hank: Music in A Minor 2004; mit Rhythmusa: Earth 2004; B. Karner/I. Oberkanins: ich, die ich dich liebe 2007; mit Strange ahead: Strange ahead 2008; mit Lia Pale: Gone Too Far 2013, My Poet’s love 2015, The Schumann Songbook 2017; mit Julia Malischnig: Kiss of Life 2015; mit Lisa Prandstätter: Playground Convention 2015. Kompositionen u. a. Geheimsache Rosa Luxemburg.
Literatur
I. Oberkanins, Neue Musik im Umfeld des Art Club, Dipl.arb. Wien 1991; www.ingridoberkanins.com (1/2018); http://www.giesriegl.net; www.sra.at (1/2018); pers. Mitt.

Autor(en)
Nina Peterz
Johanna Kohler
Empfohlene Zitierweise
Nina Peterz/Johanna Kohler, Art. „Oberkanins, Ingrid Maria‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 27/04/2018]