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Pasterwiz,
P. Georg OSB (Robert Johannes Ivo von)
* 7.6.1730 Bierhütte bei Hohenau (Passau/D),
† 26.1.1803 Kremsmünster/OÖ.
Geistlicher, Gelehrter und Komponist.
Humanistische Studien in Passau, Niederaltaich/D und ab 1745 in Kremsmünster, 1750 Profess daselbst und bis 1755 (Priester) Studium an der Univ. Salzburg sowie Beziehungen zu J. E. Eberlin. Ab 1759 war er Lehrer an den Kremsmünsterer höheren Schulen, 1767–83 Regens chori, 1785–95 Stiftshofmeister in Wien, anschließend Dekan der höheren Schulen, 1801 zog er sich in den Konvent zurück. P. war ein fruchtbarer Schriftsteller (von der Philosophie bis zu den Polizey- und Finanzwissenschaften), v. a. aber ein ausgezeichneter Musiker, verkehrte in seiner Wiener Zeit im Kreise G. v. Swietens (wo er W. A. Mozart kennen lernte und diesem seinen Schüler F. X. Süßmayr ans Herz legte) und gilt zu Recht als der führende Hauskomponist von Kremsmünster (s. Abb.).W: über 500 Werke, v. a. Kirchenmusik (Messen, Proprien, Vespern, Litaneien, 1 gedrucktes Requiem), Einlagearien, 1 Applausus musicus, Opern, Intermezzi und Singspiele, Instrumentalmusik (gedruckte Orgelfugen, Variationen, Menuette, Pantomimo).
Lit: Kellner 1956; A. Kellner, Profeßbuch;
MGG 13 (2005); NGroveD 19 (2001); G. Huemer,
Die Pflege der Musik im Stift Kremsmünster
1877; GerberATL 2 (1792); GerberNTL 3 (1813/14); EitnerQ 7 (1902); MGG 10 (1962); W. Kaas,
G. v. P. als Kirchenkomponist,
Diss. Wien 1925.
RF
[ Zuletzt aktualisiert: 2011/05/06 11:36:00 ]
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