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Seidelmann, Seidelmann, true Axel
* 1954 -10-1313.10.1954 Linz. Komponist, Musikpädagoge, Dirigent. Studierte an der MHsch. Wien Komposition (bei Fried. Neumann und F. Burt), Dirigieren, Violine und Musikpädagogik sowie an der Univ. Wien Geschichte, Musikwissenschaft und Kunstgeschichte (Mag.). 1979–81 Violinlehrer an der MSch. der Stadt Wien und bei den Wiener Sängerknaben , 1981–92 Mittelschullehrer (Musik, Geschichte). Er war Leiter des Orchesters des Neuen Wiener Musikvereins, Landeschorleiter des Wiener Arbeitersängerbundes (Sängerbund) und gründete die Gruppe Vokaltheater am Dramatischen Zentrum Wien. 1986 Mitbegründer der von ihm 1990–92 geleiteten Komponistenvereinigung Wiener Musikforum. Seit 1988 unterrichtet (2005) S. an der Hochschule bzw.Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, wo er seit 1996 Prof. für Tonmeisterausbildung, seit 2002 Prof. für Tonsatz und seit 2004 Leiter des Instituts für Komposition und Elektroakustik ist. Seine Musik ist stilistisch vielfältig, emotional, spontan und von spezifischen Klangwirkungen geprägt.
Ehrungen
Arbeitsstipendium u. Förderungspreis der Stadt Wien 1988; Förderungspreis der Theodor-Körner-Stiftung; Staatsstipendium f. Komposition der Republik Österreich 1982; Kulturpreis des Landes Oberösterreich 1995.
Werke
Kirchenoper Hiob 1993, Oratorium Marsyas; Orchesterwerke (Orchestervariationen 1980, Die Vision 1982); Kammermusik (u. a. für Saxophone); Chöre; Parodien, Bearbeitungen u. Arrangements.
Literatur
MaÖ 1997 [mit WV]; Goertz 1994; MGÖ 3 (1995).

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Seidelmann, Axel‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]