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Sprowaker Sprowaker Leopold: (eig. Sprowacker), Familie
Leopold: * 1853 -05-3131.5.1853 Wiener Neustadt/NÖ, 1936 -03-3030.3. [nicht 6.] 1936 Wien. Musiklehrer, Kapellmeister, Komponist. Studierte 1870–72 am Konservatorium der GdM Horn, Harmonielehre, Klavierbegleitung und Chorgesang (kein Abschluss). Greifbar wird er danach erst wieder 1892, in den Jahren 1892–1911 und 1917–36 lebte er als Musiklehrer, Kapellmeister bzw. Komponist in Wien XVI. Nannte sich im Gegensatz zu seinem Sohn noch Sprowacker.
Werke
Lieder (Mein Liebchen wohnt am grünen Strand, der stolzen Adria, Verlor’nes Glück, Da muss halt a Bissal noch nachg’holfen werd’n), Märsche u. Tänze mit Gesang (Heut’ geh’n ma nimmer ham, Wr. Bürger-Marsch, Prinz Alois Liechtenstein-Marsch, Poste restante, Der Kaiser ruft); z. T. gedruckt bei Robitschek.
Literatur
A. Schillinger in Unsere Heimat 37 (1966) [falsches Sterbedatum]; WStLA (Lehmann-Adressbücher, Meldearchiv, Biographische Slg.); eigene Recherchen (Jahresberichte des Konservatoriums).


Sein Sohn Karl: * 24.2.1907 Wien, † 16.8.1986 Wien. Musikpädagoge, Chorleiter, Komponist. Besuchte ein Seminar für Haus- und Schulmusik; weitere musikalische Ausbildung bei H. Wagner-Schönkirch (Dirigieren), Josef Nebois und Maximilian Frischmann (Orgel) sowie F. Burkhart (Chorleitung). In weiterer Folge war Sp. als Musiklehrer, Organist, Pianist in Stummfilmkinos und Varietés sowie als Chorleiter tätig. Sehr verdient machte er sich als Obmann der von ihm 1958 gegründeten Wienerlied-Vereinigung „Robert Posch“ (Patronanz: R. Stolz) um das Wienerlied. Initiierte den „Tag des Wienerliedes“.


Ehrungen
Robert-Stolz-Plakette 1966; Hut vom lieben Augustin 1967; Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien 1975.
Werke
Wienerlieder u. U-Musik (bekanntere Titel: I kann net aufhör’n, In Salmannsdorf, Bei uns in Ottakring, Allen voran); Kirchenmusik, Operette Das Mäderl aus der Wachau.
Literatur
Lang 1974 u. 1986; Hauenstein 1976 u. 1979.

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Sprowaker (eig. Sprowacker), Familie‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]