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Garai, Garai, true Josef
* 1923 -06-066.6.1923 Baden bei Wien/NÖ, 1990 -09-2020.9.1990 Wien. Komponist. Ausbildung an der Msch. der Stadt Wien (u. a. bei J. Lechthaler) sowie Klavierausbildung bei H. Berg. Auftritte als Pianist und mit dem Musikzug der Hoch- und Deutschmeister während des Zweiten Weltkrieges. Nach dem Krieg absolvierte er 1947 die Kapellmeisterschule bei H. Swarowsky an der Wiener MAkad. 1946–48 Privatstudium in Komposition bei J. Polnauer, gemeinsam mit P. Kont und K. H. Füssl. 1947 Leitung des Arbeiterchores der Freien Österreichischen Jugend, danach auf Drängen des Vaters im väterlichen Hotel, später in der EDV-Branche tätig. Von P. Kont als starker Melodiker bezeichnet, der diese Fähigkeit auf die Zwölftontechnik anwendete, bis ca. 1966 als Komponist tätig.
Werke
Der Weltuntergang (Musik zum Stück von Jura Soyfer und Otto Tausig 1947; unter Pseud. M. Kurz); Bühnenmusik zu Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit 1948; Orchesterwerke (Sinfonietta für Streichorchester, Allegro für Streichorchester); Streichquartett; Klavierstücke (Sonaten für Klavier); Lieder (Nachlass in Privatbesitz).
Literatur
MaÖ 1997; Erhart 1998; R. F. Brauner in Konzertblatt der Ges. d. Musikfreunde 15.11.1948.

Autor(en)
Andrea Harrandt
Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Garai, Josef‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]