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Hering-Marsal, Hering-Marsal, true Georg
* 1909 -01-1313.1.1909 Dresden/D, 1974 -03-1111.3.1974 Schruns/V. Musiklehrer, Chorleiter und Komponist. Der Nachfahre des Komponisten Carl Gottlieb Hering nahm Musikunterricht an der Orchesterschule der Sächsischen Staatskapelle, wurde erster Geiger an der Dresdner Philharmonie, 1934–42 in Brasilien bei verschiedenen Radiostationen als Geiger, Begleiter und Komponist tätig, Konzertreisen, 1942 Rückkehr nach Dresden, Wiederaufnahme der Konzerttätigkeit in Deutschland und Österreich, 1944 Übersiedelung nach Vorarlberg, wurde 1945 Mitarbeiter von Radio Vorarlberg, ab 1947 Klavierlehrer an der Städtischen MSch. in Dornbirn.
Ehrungen
Sieger beim Kompositionswettbewerb Ein dt. Johann Strauß wird gesucht 1932; Ehrenplakette für besondere Verdienste des Österr. Rundfunks 1954; Rudolf von Ems-Medaille des Vorarlberger Sängerbundes 1968.
Werke
Orchestermusik (Symphonische Dichtungen Der Hahnenschrei 1950, Golgotha 1951); Kammermusik (Drei Lendas Brasileiras 1953); Chorkompositionen und Lieder (s. Tbsp.; Liederzyklus Die Ferne Flöte 1969, Lieder im Vorarlberger Dialekt nach Texten von Hannes Grabher).
Literatur
E. Schneider in Montfort 23 (1971); autobiographische Aufzeichnungen in A-BRa, Musikslg.

Autor(en)
Annemarie Bösch-Niederer
Empfohlene Zitierweise
Annemarie Bösch-Niederer, Art. „Hering-Marsal, Georg‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 19/11/2002]